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Archiv für Juni 2009

Taqlid & die Fälschung von Islamischer Geschichte

Juni 15, 2009 TL Kommentieren

Von Mufti Muhammed Sajjad

Taqlid bedeutet den Rechtssprüchen eines Gelehrten ohne sich das Wissen über die ausführlichen Beweise dieser Meinungen anzueignen zu folgen. Eine Person ist gezwungen dies zu tun, da er nicht im Stande ist die Beweise zu begreifen um sich seine eigene Meinung über irgendeine detailreiche Angelegenheit des Deens zu bilden. Dieses Verlassen auf eine Gruppen von hochqualifizierten Individuen kann man in jedem Aspekt des menschlichen Lebens sehen: Von dem Moment, an dem wir einen Anbau an unser Haus bauen wollen, bis zu dem, an dem wir uns selber behandeln möchten, verweisen wir bedingungslos auf die Experten. Der Kranke versucht nie sich selber zu diagnostizieren, ganz zu schweigen davon sich nach seinem eigenen Wissen die Routine der Medizin, die er nehmen muss, zu verordnen. Sondern er sitzt in bescheidener Weise und akzeptiert alles was der Doktor ihm sagt und ihm verordnet. Es scheint als sei allein der Islam als solch etwas herausgesucht wurden, dass jede Person nicht nur seine geistige Fähigkeiten (wie mangelhaft sie auch sind) um seine detailreichen Lehren zu bestimmen ausüben darf, sondern vielmehr wird es als seine Pflicht erklärt.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Taqlid ganz vom Anfang des Islams existierte, denn das ist die normative Vorgehensweise fürs Lernen. Die Gefährten und die Nachfolger (Tabi’in) anderer Gefährten waren gezwungen Taqlid ihrer Älteren zu machen. Diejenigen der Gefährten und Nachfolger, die keine Gelehrten waren, nahmen den Deen einfach von denen, die Gelehrte waren. Die Grundlage für ihr Tun von Taqlid, abgesehen von dem oben aufgeführten offensichtlichen Grund, waren die Beweise, die es für sie zu einer Pflicht gemacht hatte. Allah Subhanahu wa Ta’ala sagte im Heiligen Qur’an:

فَاسْأَلُواْ أَهْلَ الذِّكْرِ إِن كُنتُمْ لاَ تَعْلَمُونَ

„Fragt die Leute der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst.“ [21:7]

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Isbaal: Die Bedingung von Hochmut

Juni 8, 2009 TL Kommentieren

Von Sheikh Hakim al-Ummah Ashraf ‘Ali Thanwi

Hinsichtlich dem Tragen von Hosen [...] unter den Knöchel [Isbaal] [...] wird es in einem Hadith in Sahih al-Bukhari und Sahih al-Muslim erwähnt, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte, dass [am Tag des Jüngsten Gerichts] Allah Ta’ala denjenigen nicht mit Gnade anschauen wird, der sein Izaar (unteres Kleidungsstück) mit Hochmut herablässt.1 Die Grenze dieses Herablassens [seines unteren Kleidungsstückes unter die Knöchel] wird in einem zweiten Hadith erwähnt, in dem der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte, dass das untere Kleidungsstück [sein Teil], welches unter den Knöchel ist, im Höllenfeuer ist. Dieser Hadith wurde von al-Bukhari berichtet.2

Ein dritter Hadith erwähnt das Verbot dieses für andere Arten von Kleidungsstücke. Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte, dass es Isbaal (verlängern und überschreiten der Grenzen) auch bei der Hose, dem Hemd und den Turban gibt. Wer immer irgendeinen dieser Kleidungsstücke mit Hochmut länger lässt, den wird Allah Ta’ala am Tag des Jüngsten Gerichts nicht mit Gnade anschauen. Abu Dawud, al-Nisai und Ibn Majah haben diesen Hadith berichtet.3 Dieser Hadith wird durch einen weiteren Hadith bekräftigt, in welchem es erwähnt wird, dass Allah Ta’ala am Tag des Jüngsten Gerichts die Person, die seine Kleidung mit Hochmut länger lässt, nicht mit Gnade anschauen wird. Dieser Hadith wurde von al-Bukhari und Muslim berichtet.4 Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم hat in diesem Hadith auf unbegeschränkte Weise Kleidung genannt, worin alle [Arten von] Kleider inbegriffen sind. Die Grenze des Verlängern der Hosen wurde in dem Hadith genannt und die Grenzen bei anderen Kleindungsstücken – wie von Gelehrten erwähnt – ist [beim Hemd] den Ärmel über die Finger und Hälfte des Ende des Turbans unter die Hüfte hängen zu lassen. All diese [Arten des] Isbaal sind verboten.

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