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Artikel getaggt mit ‘Ijma’’

Die Fundamente der Shar’iah

Juli 12, 2009 TL Kommentieren

Von Sheikh Mufti Muhammad Rafi’ Usmani

Die Ahkam [Gebote] der Shari’ah können durch vier Dinge bewiesen werden: durch Qur’an oder Rasulullah صلى الله عليه وسلم seine Sunnah, sprich durch seine Aussagen oder Taten, oder durch Ijma’ oder durch Qiyas. Dies sind die vier Fundamente und wieviele Ahkam der Shari’ah es auch gibt, sie sind alle durch einer dieser [Fundamente] bewiesen.

Qur’an und Sunnah

Auch wenn im heiligen Qur’an viele Ahkam vorkommen, so wurden nicht alle Ahkam erwähnt. Von einigen Ahkam wurden nur die Usul [Richtlinien] angegeben, stellenweise wurden nur Andeutungen gemacht, an manchen Stellen wurde nur eine Richtung gegeben und im Bezug auf die restlichen wurde gesagt, dass du dem folgen sollst was Rasulullah صلى الله عليه وسلم sagt. Deshalb spricht Allah Ta’ala:

وَمَا آتَاكُمُ الرَّسُولُ فَخُذُوهُ وَمَا نَهَاكُمْ عَنْهُ فَانتَهُوا

„Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es: und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen.“ [59:7]

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Taqlid & die Fälschung von Islamischer Geschichte

Juni 15, 2009 TL Kommentieren

Von Mufti Muhammed Sajjad

Taqlid bedeutet den Rechtssprüchen eines Gelehrten ohne sich das Wissen über die ausführlichen Beweise dieser Meinungen anzueignen zu folgen. Eine Person ist gezwungen dies zu tun, da er nicht im Stande ist die Beweise zu begreifen um sich seine eigene Meinung über irgendeine detailreiche Angelegenheit des Deens zu bilden. Dieses Verlassen auf eine Gruppen von hochqualifizierten Individuen kann man in jedem Aspekt des menschlichen Lebens sehen: Von dem Moment, an dem wir einen Anbau an unser Haus bauen wollen, bis zu dem, an dem wir uns selber behandeln möchten, verweisen wir bedingungslos auf die Experten. Der Kranke versucht nie sich selber zu diagnostizieren, ganz zu schweigen davon sich nach seinem eigenen Wissen die Routine der Medizin, die er nehmen muss, zu verordnen. Sondern er sitzt in bescheidener Weise und akzeptiert alles was der Doktor ihm sagt und ihm verordnet. Es scheint als sei allein der Islam als solch etwas herausgesucht wurden, dass jede Person nicht nur seine geistige Fähigkeiten (wie mangelhaft sie auch sind) um seine detailreichen Lehren zu bestimmen ausüben darf, sondern vielmehr wird es als seine Pflicht erklärt.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Taqlid ganz vom Anfang des Islams existierte, denn das ist die normative Vorgehensweise fürs Lernen. Die Gefährten und die Nachfolger (Tabi’in) anderer Gefährten waren gezwungen Taqlid ihrer Älteren zu machen. Diejenigen der Gefährten und Nachfolger, die keine Gelehrten waren, nahmen den Deen einfach von denen, die Gelehrte waren. Die Grundlage für ihr Tun von Taqlid, abgesehen von dem oben aufgeführten offensichtlichen Grund, waren die Beweise, die es für sie zu einer Pflicht gemacht hatte. Allah Subhanahu wa Ta’ala sagte im Heiligen Qur’an:

فَاسْأَلُواْ أَهْلَ الذِّكْرِ إِن كُنتُمْ لاَ تَعْلَمُونَ

„Fragt die Leute der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst.“ [21:7]

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