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Artikel getaggt mit ‘Ikhtilaf’

Tarawih: Anzahl der Rak’ah

August 1, 2009 TL Kommentieren

Von Mufti Ahmed Abd al-Hasib Tanwir Qasmi

Manche Leute denken dass Tarawih nur aus acht Rak’ah besteht. Dies ist nicht korrekt. Der einstimmigen Meinung aller Imame zufolge besteht Tarawih aus 20 Rak’ah. Obwohl keiner der Imame mit weniger als 20 Rak’ah übereinstimmte, vertritt Imam Malik die Ansicht von 32 Rak’ah. Dies bedeutet das dem Konsensus aller Imame zufolge niemand mit weniger als 20 Rak’ah übereinstimmte.

Außerdem können wir von Ibn Abbas’ رضي الله عنه Bericht erfahren, dass er Tarawih zwei oder drei Nächte lang [als Imam] anführte, wobei er 20 Rak’ah verrichtete. Die Gefährten des heiligen Propheten صلى الله عليه وسلم lebten gemäß seiner Aussage بلغوا عنى و لو آية und offenbarten sich als exzellente, nachahmenswerte Vorbilder. Sie hatten nicht nur die Taten des heiligen Propheten صلى الله عليه وسلم aufgezeichnet, sondern schritten auch zur Nachahmung seiner Taten voran. Sie gewährten uns eine große Gunst uns mit wertvollen Überlieferungen zu versorgen, die die Quelle der Rechtleitung (für uns alle) bis zum Weltuntergang sein werden.

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Taqlid & die Fälschung von Islamischer Geschichte

Juni 15, 2009 TL Kommentieren

Von Mufti Muhammed Sajjad

Taqlid bedeutet den Rechtssprüchen eines Gelehrten ohne sich das Wissen über die ausführlichen Beweise dieser Meinungen anzueignen zu folgen. Eine Person ist gezwungen dies zu tun, da er nicht im Stande ist die Beweise zu begreifen um sich seine eigene Meinung über irgendeine detailreiche Angelegenheit des Deens zu bilden. Dieses Verlassen auf eine Gruppen von hochqualifizierten Individuen kann man in jedem Aspekt des menschlichen Lebens sehen: Von dem Moment, an dem wir einen Anbau an unser Haus bauen wollen, bis zu dem, an dem wir uns selber behandeln möchten, verweisen wir bedingungslos auf die Experten. Der Kranke versucht nie sich selber zu diagnostizieren, ganz zu schweigen davon sich nach seinem eigenen Wissen die Routine der Medizin, die er nehmen muss, zu verordnen. Sondern er sitzt in bescheidener Weise und akzeptiert alles was der Doktor ihm sagt und ihm verordnet. Es scheint als sei allein der Islam als solch etwas herausgesucht wurden, dass jede Person nicht nur seine geistige Fähigkeiten (wie mangelhaft sie auch sind) um seine detailreichen Lehren zu bestimmen ausüben darf, sondern vielmehr wird es als seine Pflicht erklärt.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Taqlid ganz vom Anfang des Islams existierte, denn das ist die normative Vorgehensweise fürs Lernen. Die Gefährten und die Nachfolger (Tabi’in) anderer Gefährten waren gezwungen Taqlid ihrer Älteren zu machen. Diejenigen der Gefährten und Nachfolger, die keine Gelehrten waren, nahmen den Deen einfach von denen, die Gelehrte waren. Die Grundlage für ihr Tun von Taqlid, abgesehen von dem oben aufgeführten offensichtlichen Grund, waren die Beweise, die es für sie zu einer Pflicht gemacht hatte. Allah Subhanahu wa Ta’ala sagte im Heiligen Qur’an:

فَاسْأَلُواْ أَهْلَ الذِّكْرِ إِن كُنتُمْ لاَ تَعْلَمُونَ

„Fragt die Leute der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst.“ [21:7]

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Das Heben der Hände zum Bittgebet

April 13, 2009 TL 1 Kommentar

Von Hafiz Ibn Hajar al-’Asqalani

Imam al-Bukhari berichtet folgendes im Buch der Bittgebete unter Kapitel Nr. 23, welches er „Heben der Hände während dem Bittgebet“ genannt hat:

Abu Musa al-Ash’ari رضي الله عنه sagte: „Der Prophet صلى الله عليه وسلم machte Du’a. Dann hob er seine Hände. Und ich sah das Weiße seiner Achselhöhlen.“

Ibn ‘Umar رضي الله عنه sagte: „Der Prophet صلى الله عليه وسلم hob seine Hände und sagte dann: ‘O Allah! I erkläre meine Unschuld zu dem was Khalid getan hat.’“

(6341) – Abu ‘Abdullah sagte, dass Al-Uwaysi sagte: „Muhammad ibn Jaf’ar berichtete mir über Yahya ibn Sa’id und Shurayk, dass sie Anas رضي الله عنه über Prophet صلى الله عليه وسلم sagen gehört haben: ‘Er hob seine Hände bis ich das Weiße seiner Achselhöhlen sah.’“

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Was ist Fitra?

April 9, 2009 TL 1 Kommentar

Von Sheikh Mufti Muhammad Shafi’

فَأَقِمْ وَجْهَكَ لِلدِّينِ حَنِيفًا فِطْرَةَ اللَّهِ الَّتِي فَطَرَ النَّاسَ عَلَيْهَا لَا تَبْدِيلَ لِخَلْقِ اللَّهِ

„So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der von Allah erschaffenen Natur [Fitra] – worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt keine Änderung an Allahs Schöpfung.“ [30:30]

Kommentatoren des Qur’ans [Mufassirin] haben dem Wort Fitra [فطرة] mehrere Bedeutungen gegeben, von welchen zwei geläufiger sind.

  • [1] Erstens, dass mit Fitra ‘Islam’ gemeint ist und bedeuten tut es, dass Allah Ta’ala jeden Menschen von seiner Natur und seinem Instinkt aus Muslim erschaffen hat. So lange keiner aus der Umgebung oder dem Umfeld ihn vom rechten Weg ab bringt ist jedes geborene Kind Muslim. Aber üblicherweise ereignet es sich, dass die Eltern ihm Dinge und Vorstellungen beibringen, die dem Islam widersprechen, woraufhin das Kind nicht mehr im Islam bleibt. Dieses wird auch in einem Hadith der Sahihain berichtet und laut Qurtubi stimmt die Mehrheit der Salaf über diese Interpretation ein.
  • [2] Die zweite Interpretation ist das mit Fitra ‘Fähigkeit’ gemeint ist. Das dann bedeutet, dass Allah Ta’ala jedem Menschen die Fähigkeit beschert hat seinen Schöpfer zu erkennen und an Ihn zu glauben. Und dieses führt automatisch zur Ergebung zum Islam, vorausgesetzt man macht von dieser Fähigkeit Gebrauch.

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Die Wahrheit über Taqlid & Madhahib

März 10, 2009 TL 1 Kommentar

Von Sheikh Mufti Muhammad Taqi Usmani

Einige Leute sagen, dass Taqlid – einer Madhab [Rechtsschule] eines Imams zu folgen – laut Shar’iah verboten ist. Sie beharren darauf, dass es sich für einen wahren Muslim nur gehört dem Qur’an und der Sunnah zu folgen und es kommt Shirk gleich einen Menschen in Angelegenheiten der Shari’ah zu folgen. Sie behaupten auch, dass die Rechtsschulen gebildet als Hanafi, Maliki, Shafi’i und Hanbali Schulen 200 Jahre nach dem Propheten Muhammad صلی اللہ علیہ و الہ وسلم kreiert wurden und damit eine Bid’ah [eine Erneuerung, die weder von dem Qur'an noch von der Sunnah gewährleistet ist] sind. Und sie bestehen auch darauf, dass ein Muslim seine Anweisungen direkt aus dem Qur’an und der Sunnah suchen soll und keine Vermittlung von irgendeinem Imam nötig ist um das Wissen der Shari’ah zu erfassen. Bitte erläutern Sie wie weit diese Ansicht richtig ist.

[Hussain Ahmad aus London]

Die geschilderte Ansicht basiert auf gewissen Missverständnissen, die sich aus einer oberflächlichen Betrachtung der komplexen Thematik involviert ergeben. Die komplette Aufklärung dieser Missverständnisse benötigt einen detaillierten Artikel.1 Dennoch, werde ich versuchen die grundlegenden Punkte so kurz und bündig wie möglich zu erklären.

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Grenzen der Differenzen

März 1, 2009 TL Kommentieren

Von Sheikh Mufti Mahmud al-Hasan Gangohi

ikhtilaf

Es ist nur angemessen, dass der Allgemeinheit gezeigt wird wie sie sich zu verhalten haben wenn Meinungsverschiedenheiten zwischen ‘Ulema [Gelehrten] auftreten. Daher werden unten Richtlinien aufgeführt, die aus Sheikh Mufti Muhammad Shafi’ seinem Buch „Wahdat-e-Ummah“ und Sheikh al-Hadith Muhammad Zakariya seinem Buch „Al-I’tidaal“ entnommen wurden.

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