Toleranz und Koexistenz mit nicht-Muslimen im Islam

Von Sheikh Shaukat Ali Qasmi Bastawi1

Al-Islam

Heute wird die Sage und Lüge verbreitet, dass Islam und seine Anhänger keine Toleranz gegenüber Leuten anderen Glaubens haben. Dies ist eine beirrende und grundlose Propaganda. Dies ist Teil der geplanten Weltverschwörungen um den Islam und die Muslime schlecht zu machen und zu schmähen.

Nicht-Muslime im Islam und ihre Rechte

Tatsächlich ist Islam die Religion von Segen, Güte und Toleranz ohne jegliche Unterscheidung für die ganze Menschheit. Er betont seinen Anhängern sich nicht-Muslime gegenüber mit Gleichberechtigung, Mitgefühl, Liebe und Toleranz zu verhalten. Er schreibt den Herrschern vor ihnen gegenüber keine diskriminierende Einstellung zu haben. Ihre Leben, Ehren, Besitze und Rechte müssen behütet werden. Der Heilige Qur’an sagt:

لَا يَنْهَاكُمُ اللَّهُ عَنِ الَّذِينَ لَمْ يُقَاتِلُوكُمْ فِي الدِّينِ وَلَمْ يُخْرِجُوكُم مِّن دِيَارِكُمْ أَن تَبَرُّوهُمْ وَتُقْسِطُوا إِلَيْهِمْ إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ الْمُقْسِطِينَ

„Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht bekämpft haben des Glaubens wegen und euch nicht aus euren Heimstätten vertrieben haben, gütig zu sein und billig mit ihnen zu verfahren; Allah liebt die Billigkeit Zeigenden.“ [60:8]

Diesen Vers erklärend sagt Sheikh Shabbir Ahmad Usmani:

„Einige nicht-Muslime Makkahs nahmen weder den Islam an noch hatten sie irgend eine Feindseligkeit oder Hass gegen die Muslime. Sie kämpften nicht gegen sie wegen dem Glauben des Islams und halfen anderen nicht sie zu quälen und zu enteignen. Islam erlaubt den Muslimen nicht solche nicht-Gläubigen mit Grausamkeit und Bosheit zu behandeln, sondern er befiehlt ihnen sie mit Freundlichkeit und Zuneigung zu behandeln. Islam erlaubt es Muslimen nicht beide nicht-Muslime im Krieg und diejenigen, die nicht am Krieg gegen sie beteiligt sind, mit dem selben Maßstab zu bemessen. Beide auf die selbe Art und Weise zu behandeln widerspricht Vernunft, Weisheit und Gerechtigkeit.“

[Tafseer-e-Usmani]

Dies ist das Islamische Prinzip der Kooperation, welches Muslimen empfiehlt ihre beste Hilfe und Unterstützung Leuten anderen Glaubens in gemeinsamen gesellschaftlichen und nationalen Angelegenheiten anzubieten so lange diese nicht der Shari’ah oder den Islamischen Lehren widersprechen. Selbst wenn einige Angehörige anderer Glauben erbitterte Feinde des Islams sind, lehrt der Islam den Muslimen ihnen gegenüber Toleranz und Geduld zu zeigen. Der Heilige Qur’an bekundet:

فَإِن يَصْبِرُوا فَالنَّارُ مَثْوًى لَّهُمْ وَإِن يَسْتَعْتِبُوا فَمَا هُم مِّنَ الْمُعْتَبِينَ

„Wenn sie nun auszuhalten wagen, so ist doch das Feuer ihre Wohnstatt; und wenn sie um Gnade bitten, so wird ihnen keine Gnade erwiesen werden.“ [41:24]

Gute Behandlung der nicht-Muslime Makkahs

Nicht-Muslime Makkahs spannten alle ihre Nerven an um den Propheten صلى الله عليه وسلم zu schädigen, verletzen und unterdrücken. Sie nannten ihn einen Magier, Dichter und Wahrsager. Sie quälten ihn körperlich und mental. Sie bewarfen ihn mit Steinen und trafen ihn hart. Dornen wurden in seinen Weg gelegt, sein Hals wurde in einem Versuch ihn zu erwürgen gedrückt, die Ladung von dreckigen Kameleingeweiden wurden auf seinen Rücken gelegt während er im Gebet beschäftigt war. Pläne um ihn zu ermorden wurden von ihnen geschmiedet. Er wurde in Shi’ab Abi-Talib für drei lange Jahre festgehalten, während er Akazienblätter essen musste. In Taif wurde er über die Grenzen hinaus gequält, beschimpft und verletzt, so sehr dass Tropfen von Blut sich in seinen Schuhen ansammelten. Er war gezwungen von Makkah nach Madinah auszuwandern. Auch in Madinah konnte er keine Linderung finden, sondern er stand vor vielen Prüfungen und Schwierigkeiten. Mehrere Konspirationen wurden gegen ihn ausgeheckt. Verschwörungen gegen ihn und seine Gefährten wurden mit Hilfe der Juden geplant.

Bei der Eroberung von Makkah, fühlten sich nicht-Muslime sehr nah zum Tod und dachten die Muslime würden für ihre Tyrannei und Unterdrückung Revanche nehmen. Aber der Prophet صلى الله عليه وسلم sprach zu ihnen: „O‘ Quraish! Was denkt ihr, wie ich euch behandeln sollte?“ Sie antworteten: „Wir erwarten nichts als Gutes von dir, denn du bist ein vornehmer und gütiger Bruder zu uns und auch der Sohn eines vornehmen und gütigen Bruders.“ Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: „Ich sage zu euch, das was Yusuf (as) zu seinen Brüdern sagte: Kein Vorwurf gegen euch! Ihr seid frei.“ [Zad al-Ma’ad, Band 1, Seite 424]

Kann die menschliche Geschichte ein Exemplar solcher Güte und affektionierter Behandlung präsentieren?

Gute Behandlung der Juden

Viele jüdische Stämme lebten in Madinah. Für einige Zeit, nach der Flucht des Propheten صلى الله عليه وسلم von Makkah nach Madinah blieben die Juden neutral und ruhig. Jedoch konnten sie ihren Hass und ihre Feindseligkeit gegen den Islam, den Propheten und den Muslimen nicht lange verstecken. Sie machten geheime Verschwörungen und planten einen Aufstand gegen ihn, mischten heimlich Gift in sein Essen, heckten etliche Pläne aus um ihn zu töten. Kurz gefasst, haben sie nichts unversucht gelassen um den Islam und den Muslimen zu schaden. Eifersucht und verzerrte Gefühle verbunden mit ihren falschen Glauben und schlechten Umgangsformen gehörten zu den Ursachen, die sie zu solchen Übeltaten führten.

Nachdem der Prophet صلى الله عليه وسلم in Madinah ankam, ging er mit den Juden ein wichtiges Abkommen ein, damit sich eine wohlwollende und friedvolle Koexistenz zwischen der Muslimischen und Jüdischen Gemeinde bilden kann, beide geruhsam leben können und gegenseitig durch die Hilfe beim Beseitigen von Ängsten und Kummer von einander Toleranz zeigen können. Einige wichtige Klauseln dieses Abkommens waren wie folgt:

  • [1] Alle Juden genießen dieselben Bürgerschaftsrechte wie vor dem Kommen der Muslime.
  • [2] Muslime werden freundschaftliche Verhältnisse zu allen Leuten haben.
  • [3] Wenn ein Muslim von einem aus Madinah getötet wird, wird ein Lösegeld von dem Mörder genommen, sollte es von den Erben der getöteten Person genehmigt werden.
  • [4] Wenn ein Bewohner Madinahs ein schweres Verbrechen begeht, wird seine Familie nicht bestraft.
  • [5] In Not, werden Juden und Muslime einander helfen.
  • [6] Keine Gruppe wird seinen Bündnispartner betrügen.
  • [7] Den Geschadeten und Unterdrückten wird geholfen ohne jegliche Gemeindenunterscheidung.
  • [8] Wenn die Juden von fremden Feinden angegriffen werden, werden Muslime sie verteidigen.
  • [9] Die Juden werden ihre religiöse Freiheit genießen.
  • [10] Wenn ein Muslim jemanden schlecht behandelt, wird er von Muslimen bestraft.
  • [11] Die Juden von Bani Auf gehören zu den Muslimen.
  • [12] Wenn irgendeine Auseinandersetzung zwischen den Juden und Muslimen auftritt, wird der Prophet in dem Fall als Richter agieren.
  • [13] Dieses Abkommen begünstigt keine sündhafte oder kriminelle Person.

[Seerat bin Hisham, Seiten 501-504]

Jeder kann mit einem offenen Herzen und völliger Gerechtigkeit die gleichen Rechte die den Juden gewährt wurden erkennen. Der Prophet صلى الله عليه وسلم folgte diesem Abkommen, aber es waren die Juden, die die Bedingungen des Abkommens brachen. Sie halfen Makkanischen nicht-Muslimen gegen die Muslime. Sie versuchten immer den Islam und Muslimen zu schaden.

Gute Behandlung der Christen

Der Prophet صلى الله عليه وسلم zeigte auch den Christen gegenüber beispielhaft gutes Benehmen. Eine wichtige christliche Delegation von Najran, zwischen Makkah und Yemen gelegen, traf und unterhielt sich mit dem Propheten صلى الله عليه وسلم. Der Prophet صلى الله عليه وسلم brachte sie in der Moschee unter und sie hatten einen Dialog mit ihm über religiöse Angelegenheiten. Es wurde ein historisches und wichtiges Abkommen zwischen Muslimen und Christen geschloßen, in welchem man sich auf viele Rechte für Christen einigte. Die Klauseln des Abkommens waren wie folgt:

  • [1] Ihre Leben werden gesichert.
  • [2] Ihr Land, Besitz und Vermögen etc. wird weiterhin in ihrer Obhut bleiben.
  • [3] Keine Änderungen an ihrem religiösen System werden vorgenommen.
  • [4] Religiöse Funktionsträger führen ihr Amt fort.
  • [5] Kreuze und Statuen werden nicht beschädigt.
  • [6] Alles was ihnen gehört, wird ihnen nicht genommen.
  • [7] Sie werden nicht für Militärdienste eingestellt.
  • [8] Zehnte oder Ushr wird auf sie nicht erhoben.
  • [9] Kämpfer werden nicht zu ihren Ländern geschickt.
  • [10] Völlige Gerechtigkeit wird in ihren Fällen und Angelegenheiten herrschen.
  • [11] Jegliche Tyrannei oder schlechte Behandlung gegen sie wird nicht erlaubt.
  • [12] Zinsen werden nicht erlaubt.
  • [13] Jemand unschuldiges wird nicht anstelle des Täters bestraft.
  • [14] Sie werden von den Muslimen keine falsche Behandlung bekommen.

[Deen-e-Rahmat, Seite 239]

Keine Regierung der heutigen Welt kann selbst seinen eigenen Untertanen die Rechte gewähren, die der Islam nicht-Muslimen einräumt.

Nicht-Muslimische Untertanen, die unter einer Islamischen Regierung leben, oder Dhimmis, sind laut Islamischer Shari’ah unter dem Schutz Allahs und des Propheten صلى الله عليه وسلم. Deshalb, werden sie Dhimmis genannt. Das Islamische Recht befiehlt das Beseitigen von Unrecht an Dhimmis auf die selbe Art und Weise wie an Muslimen selber. [Al-Mabsut Li Al-Sarakhsi, Band 1, Seite 85]

Gute Behandlung der Heuchler

In Madinah gab es eine opportunistische Gruppe, die behauptete Muslime zu sein, aber sie waren nicht echte Muslime. Die wachsende Einfluss und Macht der Muslime sehend haben sie sich selbst zu Muslimen erklärt, aber hatten in Wirklichkeit ernsten Hass und Feindseligkeit gegen sie. Ihr Führer war ‚Abdullah ibn ‚Ubay ibn Salul. Er war eine einflussreiche Person aus Madinah und die Bewohner Madinahs bereiteten vor ihn zu ihrem Führer zu machen. Jedoch nach der Auswanderung des Propheten صلى الله عليه وسلم wurden seine Hoffnungen in Stücke zerschmettert. Er gab sich als Muslim, blieb aber ein Heuchler bis zu seinem Tod. Die Heuchler versuchten ihr Bestes die Muslime zu spalten, sie beleidigten den Propheten صلى الله عليه وسلم, sie machten gemeinsam mit den Juden und anderen nicht-Muslimen Pläne um den Islam und den Muslimen zu schaden. Trotz diesen mehreren Verschwörungen und diesem Gefühl von Hass ihnen gegenüber, haben der Prophet صلى الله عليه وسلم und seine Gefährten sie mit Toleranz und Geduld behandelt. Der Prophet صلى الله عليه وسلم führte sogar das Totengebet von ‚Abdullah ibn ‚Ubay, dem Führer der Heuchler, und bot auf Wunsch seines Sohnes sein Hemd (oder Jubbah) als Leichentuch an.

Rechte der nicht-muslimischen Untertanen unter Islamischer Herrschaft

Islam kam als eine Religion von Segen und Güte für alle Menschen und Gruppen von Leuten zur Welt. Dies ist der Grund warum er Leute anderen Glaubens oder nicht-muslimischen Untertanen mit Gleichberechtigung, Güte, Liebe, Mitgefühl, Toleranz und Nachsicht behandelt. Es ist Islam, der in der Weltgeschichte zum ersten Mal ihnen solche soziale und nationale Rechte garantierte, die keine Religion oder Kultur jemals Anhängern anderen Glaubens oder anderer Kulturen gegeben hat. Islam hat den Herrschern befohlen das Leben, die Ehre, den Besitz und die Religionsfreiheit der unter einer Islamischen Regierung lebenden nicht-muslimischen Untertanen zu beschützen und sie ohne Diskriminierung zu behandeln. Das Islamische Konzept über Dhimmis oder nicht-muslimischen Untertanen ist, dass sie im Schutze Allahs und des Propheten صلى الله عليه وسلم sind. Daher sagt die Islamische Shari’ah:

„Es ist die Pflicht der Muslime das Unrecht von nicht-muslimischen Untertanen auf die selbe Art zu beseitigen, wie von Muslimen selbst.“

[Mabsut Sarakhsi, Band 1, Seite 85]

„Unterdrücken eines Dhimmis ist schlimmer als das Unterdrücken eines Muslims.“

[Al-Durr Al-Mukhtar: 5/396]

„Dhimmis werden die selben Rechte wie die Muslime haben und sie werden an dem woran die Muslime gebunden sind gleichermaßen gebunden sein. Ihr Leben werden sicher und geschützt sein wie das der Muslime.“

[Al-Durr Al-Mukhtar, Kitab al-Jihad]

Die nicht-muslimischen Untertanen unter Muslimischer Herrschaft genossen solche Freiheit, dass ihre Bildungsinstitute und ihre persönlichen Gerichtshöfe unabhängig und frei waren. Nach Islamischer Shari’ah, wird ein Muslim, der einen Mu’aahid [jemand dem Muslime den Schwur von Schutz gewähren] tötet, den Geruch vom Paradies nicht riechen, welcher von einer Entfernung von 40 Jahren (Reise) gerochen werden kann. Eine Islamische Regierung ist verpflichtet das Vermögen und den Besitz eines Dhimmis zu sichern.

Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: „Siehe, der einen nicht-Muslimischen Untertanen unterdrückt, sie mit extra Last beläd oder ihr Eigentum ohne ihre Zustimmung nimmt, ich werden ihren Fall gegen den Unterdrücker am Jüngsten Tag fechten.“

[Abu Daw’ud, Mishkaat: 354]

In Makkah fügten die Ungläubigen den Muslimen eine große Menge an Unterdrückung zu, dass es schwer wurde für Muslime in Makkah zu leben. Die Muslime fanden auch keine Erleichterung nach ihren Auswanderungen nach Habscha (Äthopien) und Madinah. Sie waren laufend Opfer von Verschwörungen, ausgeheckt von den Ungläubigen und Heuchlern. Sogar fielen die Feinde mit einer riesigen Armee in Madinah ein, mit der Absicht Madinah zu verwüsten und die Muslime zu zerstören. Daher ist den Muslimen keine andere Möglichkeit geblieben als sich gegen das Schwert mit dem Schwert zu verteidigen. Auf die Dauer wurde ihnen von Allah bestimmt:

أُذِنَ لِلَّذِينَ يُقَاتَلُونَ بِأَنَّهُمْ ظُلِمُوا وَإِنَّ اللَّهَ عَلَى نَصْرِهِمْ لَقَدِيرٌ الَّذِينَ أُخْرِجُوا مِن دِيَارِهِمْ بِغَيْرِ حَقٍّ إِلَّا أَن يَقُولُوا رَبُّنَا اللَّهُ

„Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah – und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen. Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: „Unser Herr ist Allah.““ [22:39-40]

Sprich, einerseits wurde Jihad erlaubt um gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu kämpfen, während anderseits Muslime aufgefordert werden sich mit Toleranz und gutem Benehmen zu verhalten, dessen Beispiel in keiner anderen Religion gefunden werden kann:

  • [1] Er (der Islam) hält Muslime davor ab zuerst anzugreifen. [Surah Al-Baqarah: 39]
  • [2] Er verbietet die Unterdrückung und das Überschreiten gesetzlicher Grenzen. [Surah Al-Baqarah: 39]
  • [3] Er erlaubt den Krieg mit den Feinden nur bis das Unheil und Übel vorüber ist fortzuführen. [Surah Al-Hajj: 39]
  • [4] Er garantiert den Frieden von Gesandten oder Botschaftern der Feinde. [Al-Bidayah wa Al-Nihayah: 3/47]
  • [5] Er verbietet das Töten von Frauen, Kindern, Behinderten und Benachteiligten. [Tareekh-e-Ibn Khaldoon: 2/499]
  • [6] Er verbietet grüne Gebiete zu verwüsten und fruchtbare Bäume zu fällen. [Tareekh-e-Ibn Khaldoon: 2/499]
  • [7] Er unterbindet das Zerstören von Gebetsplätzen und Töten von enthaltsamen Leuten und religiösen Älteren. [Tareekh-e-Ibn Khaldoon: 2/489]
  • [8] Er verbietet das Foltern von Kriegsgefangenen.
  • [9] Er fordert Muslime dazu auf zur Schlichtung zu neigen, wenn die Feinde das selbe verlangen. [Surah Al-Anfal: 61]
  • [10] Er bekräftigt nicht-Muslimen in Zuflucht bei Muslimen Ruhe zu geben und gut mit ihnen umzugehen.
  • [11] Er verbietet nur um Kriegsbeute zu erhalten zu kämpfen. [Abu Daw’ud: 1/348]
  • [12] Plünderung gilt als ungesetzlich. [Tareekh-e-Ibn Khaldoon: 2/489]
  • [13] Muslime werden für den Schutz des Leben und Besitzes der Dhimmis verantwortlich gemacht. [Deen-e-Rahmat, Seite 227 mit Referenz zu Futuh al-Buldan]

  1. Sheikh Shaukat Ali Qasmi Bastawi ist Professor an Dar al-‚Ulum Deoband und Generalsekretär des Rabita Madaris-e-Islamia Arabiah (Vereinigung der Islamischen Madaris). Er verfasste dieses anlässlich der „All India Anti-Terrorism Conference“ am 25. Februar 2008 auf Wunsch von Sheikh Marghub ar-Rahman, dem Muhtamim von Dar al-‚Ulum Deoband und Präsident von Rabita Madaris-e-Islamia Arabiah.

4 Gedanken zu „Toleranz und Koexistenz mit nicht-Muslimen im Islam

  1. Interessanter Artikel, die Realität in Muslimischen Ländern sieht anders aus. Saudi Arabien, Indonesien usw. dort werden Christen nicht so behandelt wie es hier beschrieben wird. Dort haben sie mit Unterdrückung und Diskriminierung zu kämpfen.

    • Man macht es sich sehr einfach damit, die Behandlung der Christen in islamischen Ländern einfach als „Unterdrückung und Diskrimierung“ zu verurteilen – was nach meiner Meinung eine leicht übertriebene Wortwahl ist. Ja, sie haben ohne Zweifel als Minderheit mit altäglichen Hindernissen zu kämpfen wie es alle Minderheiten auf der Welt (inkl. muslimische Bürger im Westen) haben. Man bemerke, dass es nach einer 1:1 Umsetzung der islamischen Prinzipien (von denen einige im Artikel erwähnt wurden) sehr viel anders ausschauen würde. Man soll den Islam ja auch nach seinen authentischen Lehren beurteilen und nicht nach den Taten der Muslime.

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