Das Rezitieren hinter dem Imam

Von Mufti Abdur-Rahman Ibn Yusuf

Ob jemand die Surat al-Fatiha hinter dem Imam rezitieren sollte oder nicht, war ein großes Thema, welches schon seit frühen Zeiten zu großen Meinungsunterschieden und Disputen führte. Bei dieser Diskussion geht es nicht nur darum, was besser und tugendhafter ist, sondern es geht bei dieser Debatte vielmehr um die Zulässigkeit der Rezitation der Surat al-Fatiha, wenn man hinter dem Imam betet. Aus diesem Grund spielt dieses Thema eine wichtige Rolle unter den vielen Themen bezüglich des Gebets. Die Gelehrten haben über dieses Thema viele Schriften geschrieben. Dieses Thema unterscheidet sich von dem des Raf’ al-Yadayn, welches sich nur damit auseinandersetzt, ob es besser ist seine Hände beim Zeitpunkt des Ruku’ zu heben oder nicht.

Das Thema Qira’a Khalf al-Imam oder „Das Rezitieren hinter dem Imam“ ist viel gravierender. Es geht darum, ob die Rezitation wajib [notwendig] oder absolut verboten ist. Die folgende Untersuchung befasst sich mit den Versen und Hadithen zu diesem Thema, und dem Urteil über das Rezitieren der Fatiha des Muqtadi oder „desjenigen, der einem Imam bei leisen [sirri] und lauten [jahri] Gebeten folgt.“

Die verschiedenen Meinungen

Als erstes sei erwähnt, das es keine Meinungsunterschiede darüber gibt, ob der Imam oder die Person, die alleine betet [Munfarid] die Surat al-Fatiha rezitieren muss oder nicht. Alle Gelehrten sind sich einig, dass es Pflicht für beide ist, die Surat al-Fatiha zu rezitieren. Sie sind sich auch darüber einig, dass der Muqtadi von der Rezitation befreit ist, was über die Surat al-Fatiha hinausgeht. Im Gegensatz dazu müssen der Imam und der Munfarid wenigstens kurze Verse oder ein kleines Kapitel in den ersten zwei Rak’ats [Einheiten] des Fardgebets [Pflichtgebet] und in allen Rak’ats von Nicht-Fardgebeten rezitieren. Der Unterschied bezieht sich darauf, ob der Muqtadi die Surat al-Fatiha rezitieren sollte, wenn er hinter einem Imam betet.

Imam Malik und Imam Ahmad vertreten die Meinung, dass der Folger die Surat al-Fatiha bei lauten Gebeten nicht zu rezitieren braucht, aber in leisen Gebeten dies tun muss. Imam Malik hat gesagt, dass es für den Folger unerwünscht [makruh] ist, bei lauten Gebeten zu rezitieren. (Fath al-Mulhim 2:20)

Imam Schafı’is bekannte Ansicht ist, dass es für den Folger notwendig ist, die Surat al-Fatiha in beiden Arten des Gebets – sowohl in lauten als auch in leisen – zu rezitieren. Diese Ansicht – obwohl es die bekannte Ansicht ist – ist nicht unbedingt seine letzte Ansicht. Eine gründliche Untersuchung seiner Werke zeigt, dass diese Ansicht seine frühere Ansicht war, wie Ibn Qudama in seinem Buch al-Mughni erklärt (1:601). Die Wörter von Imam Schafı’i, die in seinem Buch al-Umm wiedergegeben werden, informieren uns, dass es für den Muqtadi nicht notwendig ist, Surat al-Fatiha in lauten Gebeten zu rezitieren; es muss jedoch in leisen Gebeten rezitiert werden. Er schreibt:

Und wir sagen, dass der Folger in jedem Gebet, das er hinter einem Imam verrichtet, rezitieren muss, wenn der Imam in einer nicht hörbaren Weise rezitiert.

(Kitab al-Umm 7:153 U)

Al-Umm ist eines der späteren Werke Imam Schafı’is, wie von Hafiz Ibn Kathir in seinem al-Bidaya wa ’l-nihaya (10:252) und ’Allama Suyuti in seinem Husn al-muhadhara bestätigt wird. Dies zeigt, dass das, was man von al-Umm versteht, seine späte Ansicht ist, was in den meisten Fällen die korrektere ist.

Es gibt eine andere Gruppe von Menschen, die behauptet, dass es auch in lauten Gebeten Fard [Pflicht] für den Muqtadi sei, die Fatiha zu rezitieren. Dies ist eine sehr isolierte und abweichende Meinung, da sogar Dawud al-Zahiri und Imam Ibn Taymiya die Ansicht vertraten, dass die Fatiha nicht in lauten Gebeten rezitiert werden sollte.

Imam Abu Hanifa, Abu Yusuf und Muhammad waren bei diesem Thema einstimmig derselben Meinung. Sie erklärten, dass es für den Folger verboten [haram] (obwohl es das Gebet dennoch nicht ungültig machen würde) sei, irgendeinen Teil des Qur’an hinter dem Imam zu rezitieren, sei es die Fatiha oder andere Verse, sei es in leisen oder lauten Gebeten. Der Bericht, dass Imam Muhammad gesagt haben soll, dass es für den Folger vorzuziehen sei, in leisen Gebeten zu rezitieren, ist schwach. Ibn al-Humam erklärt, dass diese Meinung fälschlicherweise Imam Muhammad zugeordnet wurde. Er sagt:

Die Wahrheit ist, dass Imam Muhammads Ansicht dieselbe ist wie Imam Abu Hanifa und Imam Abu Yusuf. Imam Muhammad hat deutlich in seinem Muwatta und Kitab al-Athar (Fath al-Mulhim 2:20) erklärt, dass seine Ansicht dieselbe ist wie die von Imam Abu Hanifa und Abu Yusuf. Einige wenige Punkte können vom obigen Überblick über die Meinungen bezüglich der Rezitation des Muqtadis abgeleitet werden:

  • [1] Kein Imam betrachtet die Rezitation der Fatiha für ihn als fard oder notwendig in lauten Gebeten.
  • [2] Einige sagen, es ist für ihn nur in leisen Gebeten notwendig.
  • [3] Die Meinung der hanafitischen Rechtschule ist einfach. Diese besagt, dass der Folger nicht rezitieren soll, da die Rezitation des Imams für ihn ausreicht.

Wir werden nun zu diesem Thema die verschiedenen Verse und Hadithe betrachten, und die Nähe der hanafitischen Meinung zum heiligen Qur’an und der Sunna feststellen.

Der heilige Qur’an über diese Angelegenheit

1. Allah sagt im Qur’an:

وَإِذَا قُرِىءَ الْقُرْآنُ فَاسْتَمِعُواْ لَهُ وَأَنصِتُواْ لَعَلَّكُمْ تُرْحَمُونَ

„und wenn der Qur’an verlesen wird, so hört zu und schweigt in Aufmerksamkeit, auf daß ihr Erbarmen finden möget.“ (al-Qur’an 7:204)
[d.h. während den gemeinschaftlichen Pflichtgebeten, wenn der Imam rezitiert]

Dieser Vers genügt als Beweis, dass keine Rezitation vom Folger vorgenommen werden soll, und dass es für ihn Pflicht ist, zu schweigen und aufmerksam zuzuhören, während der Imam rezitiert.

Es wird in Tanzim al-ashtat – ein Kommentar zu Mishkat al-Masabih – erklärt, dass dieser Vers zwei Befehle an den Folger erteilt: Als erstes wird befohlen, vollkommen zu schweigen – was sich auf beide Gebete, die leisen und lauten Gebete bezieht – und als zweites wird befohlen, aufmerksam zuzuhören – was sich nur auf laute Gebete bezieht. Dies bedeutet, dass der Folger absolut leise sein soll, um während der lauten Gebeten der Rezitation des Imams aufmerksam zuzuhören; und er soll in leisen Gebeten schweigen, da im obigen Vers das Schweigen befohlen wird, auch wenn er nicht fähig ist, die Rezitation zu hören. Der oben erwähnte Qur’anvers ist sehr allgemein und umfassend in seinem Befehl. Er sagt aus, dass man schweigen soll, und wenn möglich auch zuhören soll, „wenn der Qur’an verlesen wird“, d.h sowohl in lauten Gebeten als auch in leisen. Er begrenzt sich nicht durch eine spezielle Situation wie „schweigt, wenn ihr den Qur’an hören könnt, wenn er rezitiert wird“ oder „…wenn der Qur’an laut rezitiert wird.“ Daher wird durch diesen Vers deutlich, dass es für den Muqtadi notwendig ist, in leisen und lauten Gebeten zu schweigen, während der Imam rezitiert. Der Muqtadi muss dazu in lauten Gebeten aufmerksam zuhören. Einige behaupten, dass dieser Vers nur über die Freitagspredigt [Khutba] offenbart wurde, und nicht über das Schweigen beim Gebet. Diese Behauptung ist nicht korrekt, da eine Anzahl an Gründen das Gegenteil beweist.

Hafiz Ibn Taymiya schreibt in seinem Fatawa:

Durch die rechtschaffenen Vorfahren [Salaf Salih] versteht man, dass dieser Vers wegen derRezitation im Gebet offenbart wurde, und andere haben gesagt, [dass er offenbart wurde] wegen der Predigt. Imam Ahmad berichtet einen Konsens [der Gelehrten], dass er wegen dem Gebet offenbart wurde.

(Majmu’ al-fatawa 23:269)

Ibn Qudama schreibt in seinem Buch al-Mughni:

Imam Ahmad erklärt nach einem Bericht von Abu Dawud, dass „die Menschen darin übereinstimmen, dass dieser Vers wegen dem Gebet offenbart wurde“.

(1:601)

Ibn Taymiya schreibt:

Imam Ahmad berichtet einen Konsens, dass für den Muqtadi die Rezitation nicht notwendig ist, wenn der Imam laut rezitiert.

(Majmu’ al-Fatawa 23:269)

Es wird in al-Mughni berichtet, dass Imam Ahmad explizit sagte:

Wir haben niemals von einem muslimischen Gelehrten gehört, der sagte, dass wenn ein Folger im Schweigen verharrt, während der Imam laut rezitiert, sein Gebet ungültig sei. Er sagte weiter: „Dies war [die Praxis des] Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم, der Gefährten [Sahaba] und der Nachfolger [Tabi’in]. Dies ist [die Meinung von] Malik aus dem Hijaz, Thawri aus dem Irak, Awza’i aus Syrien und Layth aus Ägypten. Keiner von ihnen sagte, dass das Gebet des Muqtadi ungültig wird, wenn er nicht rezitiert, während der Imam rezitiert“.

(al-Mughni 1:602)

Ibn Jarir und Ibn Abi Hatim in ihren Kommentaren [Tafasir] und Imam Bayhaqi in seinem Kitab al-qira’a haben einen Hadith vom großen Kommentator Mujahid berichtet:

Dieser Vers wurde wegen einigen Gefährten des Propheten صلى الله عليه وسلم offenbart, die hinter dem Imam rezitierten. Obwohl dieser Bericht mursal (d.h. einer der Nachfolgergeneration berichtet direkt vom Propheten صلى الله عليه وسلم ohne die Gefährten dazwischen zu erwähnen) ist, steht dieser als starker Beweis, da er von Mujahid berichtet wird, der als einer der größten Qur’ankommentatoren bekannt ist [A’lam al-nas bi ’l-tafsir]. Deshalb werden seine mursal Berichte von den Gelehrten akzeptiert.

Ibn Jarir al-Tabari berichtet einen anderen Hadith von Yasir ibn Jabir über Ibn Mas’ud رضي الله عنه:

Ibn Masud رضي الله عنه verrichtete das Gebet als er einige Leute hinter dem Imam rezitieren hörte. Nach der Beendigung seines Gebets machte er die Bemerkung: „Ist die Zeit nicht gekommen, dass ihr versteht? Ist die Zeit für euch nicht gekommen, dass ihr begreift, dass wenn der Qur’an rezitiert wird, ihr aufmerksam zuhören müsst und schweigen sollt, so wie Allah euch befohlen hat?“

(I’la al-sunan 4:43, Tafsir al-Tabari 11:378)

All diese oben genannten Punkte und Aussagen rechtfertigen daher, dass dieser Vers tatsächlich allgemein wegen dem Gebet offenbart wurde und nicht nur wegen der Freitagspredigt. Es ist außerdem gut zu wissen, dass dieser Vers mekkanisch ist, wohingegen das Freitagsgebet (wo die Freitagspredigt gehalten wird) erst später in Medina zur Pflicht gemacht wurde.

2. Allah sagt:

فَاقْرَؤُوا مَا تَيَسَّرَ مِنْهُ

„Rezitiert denn so viel [„ma“] vom Qur’an, wie es (euch) leicht fällt.“ (al-Qur’an 73:20)

Dieser Vers befiehlt, dass ein Teil vom Qur’an – unabhängig von seiner Länge – beim Gebet rezitiert werden soll. Er begrenzt die Pflicht nicht auf die Surat al-Fatiha, sondern deutet an, dass die Pflicht [Fardiyya] erfüllt wird, wenn man irgendeinen Teil des Qur’an rezitiert. Allerdings haben diejenigen, die die Ansicht vertreten, dass die Rezitation der Surat al-Fatiha Pflicht ist, diesen Vers in Verbindung mit dem Hadith „Es gibt kein Gebet ohne die Surat al-Fatiha“ gebracht, um ihre Behauptung zu belegen. Sie erklären, dass der Artikel „ma“ im obigen Vers ein „ungeklärter“ oder mujmal Ausdruck ist, und dass der obige Hadith als Erklärung dient. Nach ihnen bedeutet der Qur’anvers daher: „So rezitiert Surat al-Fatiha aus dem Qur’an [beim Gebet].“

Das Problem mit dieser Erklärung ist, dass der Artikel kein „ungeklärter“ oder mujmal Ausdruck ist, wie sie behaupten, sondern vielmehr „allgemein“ oder ’am ist. Basierend auf den Prinzipien der Rechtswissenschaft [Usul al-Fiqh], wird der Artikel „ma“ normalerweise in diesem Kontext verwendet, sodaß der Vers folgendermaßen gelesen werden müsste: „Rezitiert soviel vom Qur’an, wie es euch möglich ist.“ Dies bedeutet, dass irgendein Teil des Qur’an rezitiert werden kann, um die dargelegte Pflicht in diesem Vers zu erfüllen, da sein allgemeiner Tonfall den gesamten Qur’an umfasst. Durch das Begrenzen auf die Surat al-Fatiha allein, würde es die generelle Natur dieses Verses abrogieren.

Dies bedeutet nicht, dass die Hanafis diese Hadithe allesamt vernachlässigen. Aufgrund der Hadithe urteilten sie, dass die Rezitation der Surat al-Fatiha wajib [notwendig] ist. Basierend auf der hanafitischen Rechtswissenschaft, gibt es einen Unterschied zwischen Wajib und Fard. Fard ist eine Pflicht, die auf eindeutige Beweise [Dalil qat’i] gründet, und Wajib ist eine Pflicht, die auf spekulative Beweise [Dalil zanni] gründet. Obwohl es wichtig und notwendig ist, diese beiden Arten von Pflichten zu erfüllen, besteht ein Unterschied beim Urteil über denjenigen, der sie nicht erfüllt. Z.B führt das Unterlassen einer Fard-Tat im Gebet dazu, dass dass das gesamte Gebet ungültig wird, wohingegen das Unterlassen einer Wajib-Tat das Gebet nicht ungültig, sondern mangelhaft macht. Eine Wajib-Tat, die unterlassen wurde, kann durch die „Vergesslichkeitsniederwerfungen“ [Sajdat al-Sahw] kompensiert werden; jedoch kann das Unterlassen einer Fard-Tat auf diese Art nicht kompensiert werden. Es gibt viel mehr Regelungen bezüglich dieser zwei Arten von Pflichten, die man in anderen Werken der Rechtswissenschaft [Fiqh] finden kann.

Die Hanafis kommen zum Schluss, dass das Rezitieren irgendeines Teiles des Qur’an im Gebet augrund des oben erwähnten Verses Fard ist. Aufgrund des oben erwähnten Hadiths folgern sie, dass die Rezitation der Surat al-Fatiha im Gebet Wajib ist. Zusammenfassend müssen der Imam und die Person, die alleine betet, die Surat al-Fatiha zusammen mit einigen anderen Versen rezitieren, wohingegen der Muqtadi überhaupt nicht rezitieren muss, da ihm befohlen wurde, zu schweigen, und weil die Rezitation des Imams für ihn ausreicht (wie in der weiteren Analyse unter Hadith 5 erörtert wird).

3. Allah sagt:

قُلِ ادْعُواْ اللّهَ أَوِ ادْعُواْ الرَّحْمَـنَ أَيًّا مَّا تَدْعُواْ فَلَهُ الأَسْمَاء الْحُسْنَى وَلاَ تَجْهَرْ بِصَلاَتِكَ وَلاَ تُخَافِتْ بِهَا وَابْتَغِ بَيْنَ ذَلِكَ سَبِيلاً

„Und sprich dein Gebet weder laut, noch flüstere es zu leise, sondern suche einen Mittelweg.“ (al-Qur’an 17:110)

Ibn ’Abbas رضي الله عنه berichtet über die Umstände zur Zeit der Offenbarung dieses Verses:

Dieser Vers wurde offenbart, als der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم noch in der Phase der vorsichtigen Einladung [Mutawarin] der Menschen zum Islam in Mekka war. Er führte seine Gefährten beim Gebet und rezitierte laut. Als die Polytheisten [Mushrikin] seine Rezitation hörten, schmähten sie den heiligen Qur’an, und Denjenigen, der ihn offenbarte [Allah], und denjenigen, der ihn übermittelte [Muhammad صلى الله عليه وسلم]. Aus diesem Grund befahl Allah Seinem Gesandten صلى الله عليه وسلم: „Und sprich dein Gebet nicht zu laut“, sodaß die Polytheisten deine Rezitation hören können, „noch flüstere es zu leise“, aber verrichte es so, dass die Gläubigen dich hören können.

(al-Ta’liq al-sabih 1:366, Sahih Muslim)

In diesem Vers befiehlt Allah Seinem Propheten صلى الله عليه وسلم, gerade laut genug zu rezitieren, dass ihn seine Gefährten hinter ihm hören können, was aber nur dann möglich sein kann, wenn sie beim Gebet schweigen. Dies beweist daher, dass der Muqtadi schweigen muss, und dass die Rezitation alleine die Verantwortung des Imams ist.

Die Hadithe über diese Angelegenheit

1. Abu Saìd al-Khudri رضي الله عنه berichtet:

Der Prophet صلى الله عليه وسلم hielt eine Predigt, in der er uns den Weg [Sunnah] zeigte und uns das Gebet lehrte. Er wies an: „Wenn ihr euch zum Gebet stellt, dann richtet eure Reihen gerade. Dann soll einer von euch [Imam sein und] die anderen beim Gebet leiten. Wenn er den Takbir spricht, dann spricht ihn ebenfalls. Wenn er rezitiert, dann schweigt. Und wenn er „ghayr al-maghdubi `alayhim wala `l-dallin“ erreicht, dann sagt „amin“, und so wird Allah eurem Gebet antworten.

(Sahih Muslim 1:174)

2. Abu Hurayra رضي الله عنه überliefert, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte:

Der Imam ist dazu da, um befolgt zu werden. Wenn er den Takbir spricht, dann spricht ihn ebenfalls. Wenn er rezitiert, dann schweigt. Und wenn er „sami`Allahu liman hamidah“ sagt, dann sprecht „Rabana laka `l-hamd“.

(Sunan Abu Dawud 1:96, Sunan al-Nasaì 46)

Diese beiden Hadithe geben eine bessere Erklärung über den obigen Vers 1. Sie unterscheiden deutlich zwischen der Aufgabe des Imams und seiner Befolger. Der Gesandte Allahs befahl den Folgern, dem Imam beim sprechen des Takbir zu folgen. Und bei anderen Gebeten, befahl er jedoch nicht dem Folger, die Surat al-Fatiha mit dem Imam zu rezitieren. Vielmehr befahl er zu schweigen. Dies beweist: Wenn die Rezitation der Fatiha Pflicht für den Folger wäre, dann würde der Prophet niemals das Gegenteil befehlen. Es wird so deutlich, dass die Aufgabe des Imams darin besteht, zu rezitieren, und die Aufgabe der Befolger besteht darin, zu schweigen und der Rezitation des Imams zuzuhören.

Es wird aus Hadith 1 deutlich, dass der Befolger erst sprechen darf, wenn der Imam „wala `ldallin“ erreicht, und er „amin“ sagt. Der Befolger sagt deshalb „amin“ – was soviel wie „Oh Allah akzeptiere“ bedeutet – damit die Du`a [Bittgebet], die der Imam mit der Fatiha gemacht hat, bestärkt und unterstützt wird.

Die Surat al-Fatiha beginnt mit Lobpreisung an Allah, und geht dann mit einer Du’a zu Ihm weiter, in der der Diener demütig bittet:

اهدِنَــــا الصِّرَاطَ المُستَقِيمَ صِرَاطَ الَّذِينَ أَنعَمتَ عَلَيهِمْ غَيرِ المَغضُوبِ عَلَيهِمْ وَلاَ الضَّالِّينَ

„Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden.“ (al-Qur’an 1:5-7)

Wenn es für jeden Folger notwendig wäre, die Surat al-Fatiha zu rezitieren, dann würde ihnen befohlen worden sein, „amin“ am Ende ihrer eigenen Rezitation zu sagen. Dies war jedoch nicht der Fall, denn der Prophet befahl, „amin“ in der Gemeinschaft zu sagen, wenn der Imam die Rezitation der Fatiha beendet hat.

Ein anderer wichtiger Punkt wird aus der Aussage „Der Imam ist dazu da, um befolgt zu werden“ aus dem Hadith 2 abgeleitet. Hier erklärt der Gesandte Allahs , dass der Hauptgrund für den Muqtadi während des Gebets leise zu sein darin besteht, dass er dem Imam folgen kann und der Rezitation zuhören kann. Es wäre sehr unanständig, wenn der Folger mit seiner eigenen Rezitation beginnt, während der Imam gerade rezitiert. Denn es ist nahezu unmöglich, jemandem aufmerksam zuzuhören, während man mit seiner eigenen Rezitation beschäftigt ist.

3. Der folgende Hadith erklärt, weshalb der Muqtadi von der Pflicht der Rezitation befreit ist, und wie er durch den Imam von dieser Pflicht entbunden wird:

Jabir رضي الله عنه überliefert, dass wer auch immer hinter einem Imam betet, dass die Rezitation des Imams für ihn ausreicht.

(al-Jawhar al-naqi 2:159, I’la’ al-sunan 4:61, Musannaf Ibn Abi Shayba 1:377)

4. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte:

Wer auch immer hinter einem Imam betet, dann ist die Rezitation des Imams für ihn ausreichend.

(`Umdat al-qari 3:12, Muwatta Muhammad 96, I`la`al-sunan 4:61)

5. Der folgende Hadith von `Abdullah ibn Shaddad رضي الله عنه erklärt dies detaillierter:

Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم führte das Nachmittagsgebet. Eine Person begann hinter ihm zu rezitieren, sodass die Person neben ihm, ihm einen Stoß gab. Nachdem das Gebet beendet wurde, fragte die Person: „Warum hast du mich gestoßen?“ Die andere Person antwortete: „Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم war vor dir, und ich heiße es nicht gut, dass du hinter ihm rezitierst.“ Der Prophet صلى الله عليه وسلم hörte dies und sagte: „Wer auch immer hinter einem Imam betet, dann ist die Rezitation des Imams für ihn ausreichend.“

(Muwatta Imam Muhammad 98, I’la’ al-sunan 4:70)

6. Jemand fragte den Propheten :

„Oh Gesandter Allahs صلى الله عليه وسلم! Findet in jedem Gebet die Rezitation statt?“ Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: „Ja.“ Einer unter den Leuten fragte: „[Bedeutet dies], dass es notwendig ist?“ Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: „Ich erachte die Rezitation des Imams [für den Muqtadi] als ausreichend.“

(Majma`al-zawa`id 2:110)

Die obigen Hadithe haben klar gemacht, dass „die Reziation des Imams für den Folger ausreichend ist“, und dass der Folger hinter dem Imam nicht rezitieren muss. Wenn wir rezitieren müssten, wie könnten wir dann der Verpflichtung nachkommen, zuzuhören und zu schweigen?

Ibn Taymiya schreibt in seinem Fatawa:

Die Rezitation des Imams ist für den Muqtadi ausreichend. Dies beweist der Konsens der Gefährten und ihrer Nachfolger. Der Hadith aus dem dies[e Regel] abgeleitet wurde, wird überliefert, ohne dass irgendein Gefährte bei der Übermittlung [mursalan] ausgelassen wurde. Die rechtsgültige Regel [Fatawa] unter den Nachfolgern war auch, dass die Rezitation [des Imams] ausreichend ist. Vor allem steht dies in totaler Übereinstimmung mit dem Qur’an und der Sunnah.

(Majmu`al-Fatawa 23:271)

7. Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم äußerte sogar seine Missbilligung über eine Person, die hinter ihm rezitierte, so wie es die folgende Überlieferung von Abu Hurayra رضي الله عنه zeigt:

Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم drehte sich [zu uns], nachdem er das Gebet beendete, in dem er laut rezitierte und fragte: „Hat irgendeiner von euch mit mir rezitiert?“ Eine Person antwortete: „Ja, oh Gesandter Allahs صلى الله عليه وسلم.“ Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte: „Ich fragte mich, wieso ich es so empfand, als ob die Worte des Qur’an von meiner Zunge fortgenommen würden.“ Abu Hurayra رضي الله عنه berichtet, dass als die Leute ihn dies sagen hörten, damit aufhörten, während der lauten Gebete hinter ihm zu rezitieren.

(Sunan al-Tirmidhi 1:71, Muwata Imam Malik 51, Sunan al-Nasa’i 1:146, Sunan Abi Dawud 1:146, Sunan Ibn Maja 61, Sunan al-Bayhaqi 2:157)

8. Es gibt eine ähnliche Überlieferung von Imran ibn Husayn رضي الله عنه:

Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم verrichtete das Mittagsgebet, als eine Person hinter ihm „Sabbih isma rabbik al-a’la“ [Surat al-A’la] rezitierte. Nachdem er das Gebet beendete, fragte der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم, wer dies tat. Die Person identifizierte sich. So sagte der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم: „Ich dachte, einer von euch nimmt sie [die Verse] von meiner Zunge.“

(Sahih Muslim 1:172, I’la’ al-sunan 4:56]

9. Es gibt einen anderen Hadith derselben Art, wo Abdullah ibn Mas’ud رضي الله عنه sagt:

Die Sahaba rezitierten hinter dem Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم. [Einmal] sagte er zu ihnen: „Ihr habt mich bei der Rezitation des Qur’an durcheinander gebracht.

(Majma al-zawa’id 2:110, al-jawahr al-naqi 1:162).

Diese Hadithe sind konkrete Beweise, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم kein Wohlgefallen daran hatte, wenn die Leute hinter ihm rezitierten. Es ist auch klar, dass die Sahaba auch nicht sehr laut rezitierten, denn dies würde grobe Respektlosigkeit für sie bedeuten, was in Bezug auf die Sahaba undenkbar ist. Das bedeutet: Obwohl sie in einem gedämpften Ton rezitierten, ermahnte er sie, dass dies seine Rezitation stört.

Dieselbe Störung kann geschehen, wenn der Muqtadi Surat al-Fatiha oder einige andere Verse hinter dem Imam rezitiert.

In jedem Fall ist es möglich, dass der Imam durcheinander gebracht werden kann. Dies beweist, dass der Befehl im Qur’an – nämlich dass der Muqtadi schweigen soll – sich in der Tat auf beide Gebete bezieht; auf die leisen und die lauten Gebete.

Die Sahaba und ihre Nachfolger über diese Angelegenheit

Allama `Ayni schreibt in seinem Kommentar zu Sahih al-Bukhari „Umdat al-qari“, dass es die Meinung von schätzungsweise achtzig Gefährten war, dass der Muqtadi nicht hinter dem Imam rezitieren soll. Einige von ihnen führten strikt ihre Meinung aus, und bestanden darauf.

Einige ihrer Berichte und Kommentare sind hier erwähnt, um die Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit zu verdeutlichen.

1.

Ata’ ibn Yasar befragte Zayd ibn Thabit رضي الله عنه bezüglich der Rezitation hinter dem Imam. Er sagte: „Es gibt keine Rezitation hinter dem Imam.“

(Sahih Muslim 1:215)

2.

Malik berichtet von Nafi’, dass Abdullah ibn Umar رضي الله عنه gefragt wurde, ob man etwas hinter dem Imam rezitieren solle. Er antwortete: „Wenn jemand von euch hinter einem Imam betet, dann ist dessen Rezitation für ihn ausreichend. Wenn aber jemand alleine betet, dann sollte er für sich selber rezitieren.“ Der Überlieferer berichtet, dass Abdullah ibn Umar رضي الله عنه nicht hinter dem Imam rezitierte.

(Muwatta Imam Malik 51, I’la`al-sunan 4:76)

3.

Ubaydullah ibn Muqsim berichtet, dass er Abdullah ibn Umar رضي الله عنه, Zayd ibn Thabit رضي الله عنه and Jabir ibn Abdillah رضي الله عنه (über diese Angelegenheit) befragte. Sie informierten ihn, dass es keine Rezitation in irgendeinem Gebet hinter dem Imam gibt.

(Athar al-sunan 1:116, I’la`al-sunan 4:81)

4.

Im folgenden Bericht äußert Abdullah ibn Mad’ud رضي الله عنه großes Missfallen über das Rezitieren hinter dem Imam. Er sagt: „Möge der Mund einer Person, die hinter dem Imam rezitiert, mit Staub gefüllt werden.“

(Athar alsunan 1:116, I’la`al-sunan 4:81)

5.

Abu Jamra berichtet: Ich fragte Abdullah ibn Abbas رضي الله عنه: „Soll ich rezitieren, wenn der Imam vor mir steht?“ Er sagte: „Nein.“

(Athar al-sunan 1:116, I’la`al-sunan 4:82)

6.

Ibn Abbas رضي الله عنه berichtet vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم, dass die Rezitation des Imam für den Muqtadi ausreichend ist; gleich ob er leise oder laut rezitiert.

(Daraqutni 1:331, I’la`al-sunan 4:82)

7.

Musa ibn Uqba berichtet, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم, Abu Bakr, Umar und Uthman (den Menschen) verbaten, hinter dem Imam zu rezitieren.

(Umdat al-qari 3:67 U, I’la`al-sunan 4:84)

8.

Musa ibn Sa’d ibn Zayd ibn Thabit رضي الله عنه berichtet von seinem Großvater [Zayd bin Thabit رضي الله عنه]: „Es gibt kein Gebet für denjenigen, der hinter dem Imam rezitiert.“

(Muwatta Imam Muhammad 100, I’la`al-sunan 4:87)

9.

Ibrahim al-Nakh’ay erklärte: „Die erste Sache, die die Menschen (in die Religion) neu einführten, war die Rezitation hinter dem Imam – Die Sahaba rezitierten nicht hinter dem Imam.“

(al-Jawhar al-naqi 4:169)

10.

Diese Aussage wird von der folgenden weiter gestärkt, wo er sagt: „Die erste Person, die hinter dem Imam rezitierte, wurde [der Neuerung] beschuldigt.“

(Muwatta Imam Muhammad 100, I’la`al-sunan 4:89)

11.

Muhammad ibn Sirin informiert uns: „Ich erachte die Rezitation hinter dem Imam nicht als Sunnah.

(Musannaf Ibn Abi Shayba 1:377, I’la`al-sunan 4:90)

12.

Abdullah ibn Zayd ibn Aslam berichtet von seinem Vater, dass zehn Gefährten des Gesandten Allahs streng verbaten, hinter dem Imam zu rezitieren: Abu Bakr al-Siddiq , Umar al-Faruq, Uhtman ibn Affan, Ali ibn Abi Talib, Abd al-Rahman ibn Awf, Sa’d ibn Abi Waqqas, Abdullah ibn Mas’du, Zayd ibn Thabit, Abdullah ibn Umar und Abdullah ibn Abbas.

(Qala’id al-azhar 2:42 U)

13.

Ali ibn Abi Talib رضي الله عنه sagte: „Wer hinter dem Imam rezitiert, dessen Gebet ist ungültig.”

Und in einer anderen Überlieferung sagte er: „[…] solch eine Person ist von der natürlichen Veranlagung [Fitra] abgewichen.“

(al-Jawhar al-naqi 2:218, Musannaf Ibn Abi Shayba 1:376)

14.

Sa’d رضي الله عنه sagte: „Ich wünsche, dass glühende Kohle in den Mund desjenigen gelegt wird, der hinter dem Imam rezitiert.“

(Musannaf Abd al-Razzaq 2:138, Musannaf Ibn Abi Shayba 2:376)

15.

Eine ähnliche Aussage wird von Umar رضي الله عنه berichtet: „Möge ein Stein in den Mund desjenigen sein, der hinter dem Imam rezitiert.“

(Musannaf Abd alrazzaq 2:128)

Es wird von den obigen Überlieferungen deutlich, dass die Hanafis mit ihrer Meinung nicht alleine stehen, denn dies war die Meinung von einer Reihe von Leuten unter den Gefährten und der Nachfolger.

Andere Gründe dafür, nicht hinter dem Imam zu rezitieren

  • (1) Dem Imam wurde befohlen, in den lauten Gebeten laut zu rezitieren, sodass die Folger ihm zuhören können. Damit sie dies tun können, müssen sie schweigen. Wenn dem Folger ebenfalls die Rezitation befohlen worden wäre, würde er nicht in der Lage sein, sich auf die Rezitation des Imams zu konzentrieren. Dies würde dann bedeuten, dass dem Imam befohlen worden wäre, vor einer Gemeinschaft laut zu rezitieren, die nicht auf seine Rezitation achten müsste. Es ist offensichtlich, dass die Schari’a solch eine Praxis nicht fördern würde.
  • (2) Wie vorher schon erwähnt wurde, enthält die Surat al-Fatiha eine Du’a [Bittgebet] um Rechtleitung zu Allah. Und alle, die diese Sura [Kapitel] rezitieren, machen diese Du’a für sich selbst. Im Fall des Folgers wird seine Du’a vom Imam gemacht, da die Rezitation des Imams für die gesamte Gemeinschaft ausreicht.
    In einer gewöhnlichen Alltagssituation würde eine Gruppe von Menschen, die beabsichtigt, ein Angebot oder ein Bitte bei einer Autoritätsperson zu unterbreiten, dies nicht auf einer individuellen Basis tun. Sie würde eher jemanden benennen, der sie repräsentiert. Der Repräsentant würde dann im Interesse der Gruppe handeln, ohne dass sich andere Gruppenmitglieder einmischen. Jeder, der dieser Abmachung nicht Folge leistet, würde getadelt werden.
    Dasselbe gilt auch für die Situation des Imams beim Gebet. Er fleht Allah im Namen der ganzen Gemeinschaft an, während diese in ordentlicher Weise bereitsteht und ihm zuhört. Wenn er seine Du’a beendet, bekräftigen sie sie durch das Ausrufen von „amin“, so wie es die vorhergenannte Gruppe mit ihren Unterschriften tun würde. Dies machen die Hadithe durch die Aussage deutlich, dass die Rezitation des Imams ausreichend ist für alle Mitglieder der Gemeinschaft.
  • (3) Wenn eine Person zu spät zum Gemeinschaftsgebet ankommt, und den Imam in gebeugter Haltung [Ruku’] vorfindet, dann ist die korrekte Handlung für ihn, dass er als erstes die Hände hebt und „Allahu akbar“ [takbir] während des Stehens sagt, und dann dem Imam beim Ruku’ folgt. Obwohl dieser Musalli die stehende Haltung [Qiyam] verpasst hat, wird er wie jemand betrachtet, der die gesamte Rak’a mit dem Imam gebetet hat. Er muss deshalb diese Rak’a nicht später nachholen.
    Jeder wird zustimmen, dass die Rak’a der Person ungültig wäre, wenn sie nicht den Takbir während des Stehens sagen würde, und sich stattdessen direkt in die gebeugte Haltung begeben würde, da sie somit den Takbir und die stehende Haltung ausgelassen hätte. Kein Gelehrter sagte jedoch aus, dass seine Rak’a ungültig wird, weil sie nicht in der Lage war, die Fatiha zu rezitieren. Dies beweist nicht nur, dass die Surat al-Fatiha nicht wie der Takbir und die stehende Haltung Fard ist für den Muqtadi. Es beweist auch, dass die Rezitation des Imams für ihn ausreicht.
  • (4) Wenn der Imam einen Fehler in seinem Gebet macht, dann ist die ganze Gemeinschaft verpflichtet, die „Vergesslichkeitsniederwerfungen“ [Sujud al-Sahw] mit ihm zu machen. Und wenn er einen „Vers der Niederwerfung“ [Ayat al-Sajda] rezitiert, dann ist die ganze Gemeinschaft verpflichtet, die „Niederwerfung der Qur’anrezitation“ [Sajdat al-Tilawa] mit ihm zu machen, selbst wenn der Imam dies leise rezitieren sollte. Ebenso ist eine einzige Barriere [Sutra] vor dem Imam für die ganze Gemeinschaft ausreichend. Wäre es im Lichte diese Gemeinsamkeiten wirklich ungewöhnlich, wenn man die Rezitation des Imams als ausreichend für die ganze Gemeinschaft auffasst?

Die Analyse der scheinbar widersprechenden Hadithe

Es gibt eine Anzahl von Überlieferungen – sowohl authentische als auch schwache –, die scheinbar den Versen und Überlieferungen widersprechen, die in diesem Kapitel erwähnt wurden. Diese scheinbar widersprechenden Hadithe wurden verwendet, um die Behauptung zu untermauern, dass es verpflichtend sei, hinter dem Imam zu rezitieren. Es gibt in Wahrheit jedoch keinen Widerspruch zwischen den Ahadith und den vorher erwähnten Textbelegen.

Die Gelehrten haben die scheinbaren Widersprüche beiseite geschafft und ihre Bedeutung in absolutem Einklang miteinander gebracht.

Wir werden nun einen Blick auf einige dieser Hadithe werfen:

1. Ubada ibn al-Samit رضي الله عنه überliefert, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte:

„Es gibt kein Gebet für denjenigen, der nicht die Surat al-Fatiha rezitiert.“

(Sahih Muslim)

und in einer anderen Überlieferung sagt er:

„Es gibt kein Gebet für denjenigen, der nicht die Surat al-Fatiha und [einige Verse] mehr rezitiert.“

(Sahih Muslim)

Dieser Hadith wurde als zweifelsfrei authentisch [sahih] eingestuft und wird üblicherweise als Beweis dafür erbracht, dass die Rezitation der Surat al-Fatiha Fard für den Muqtadi sei. Es scheint scheinbar in Konflikt mit der hanafitischen Meinung zu stehen. Die Gelehrten haben jedoch viele Erklärungen geliefert, die diesen Konflikt beseitigen, wie die hanafitischen Textbelege zeigen.

Im Folgenden werden nun einige Erklärungen genannt, die dabei helfen sollen, die echte Implikation des Hadiths zu verstehen:

(a) Gemäß diesem Hadith sind der Imam und der Muqtadi verpflichtet, die Surat al-Fatiha zu rezitieren, da es scheinbar einen generellen Befehl beinhaltet, der den Muqtadi miteinschließt. Die Hanafis lehnen dies nicht ab. Stattdessen sagen sie aus, dass die Verpflichtung des Folgers, die Fatiha zu rezitieren, durch die Rezitation des Imams erfüllt wird. Dies ist so, da der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte, dass die Rezitation des Imams für den Muqtadi ausreicht.

(b) Dieser Hadith wird in der Art interpretiert, dass er sich nur auf den Imam und auf denjenigen, der alleine betet, bezieht. Und er wird nicht auf den Folger bezogen, denn ihm wurde im heiligen Qur’an befohlen, zu schweigen und zuzuhören. Deshalb wird der Folger von der Verpflichtung in diesem Hadith ausgeschlossen.

(c) Es gibt zweifelsfreie authentische Hadithe (wie oben erwähnt), die dem Folger vehemment verbieten, hinter dem Imam zu rezitieren. Im Lichte dieser Hadithe ist er von der Verpflichtung in diesem Hadith befreit, und es wird deutlich, dass dieser Hadith sich nur an den Imam und an denjenigen richtet, der alleine betet.

(d) Die erste Überlieferung erwähnt nur die Surat al-Fatiha als verpflichtend, wohingegen die zweite Überlieferung auch das Wort „fasa’idan“ beinhaltet, was „und mehr“ bedeutet. Was hier schwierig zu verstehen ist, ist die Tatsache, dass obwohl die zweite Überlieferung die Surat al-Fatiha und „einige Verse mehr“ als verpflichtend erwähnt, nur das Rezitieren der Fatiha als Fard betrachtet wird, und nichts darüber hinaus. Jede Erklärung, die geliefert wird, um zu zeigen, dass die Extraverse nicht ebenso Fard für den Folger sind, wird daher auch unsere Erklärung sein, dass selbst die Fatiha nicht für ihn verpflichtend ist. Der einzige Unterschied wird sein, dass wir beide Hadithe für das Urteil in Bezug auf die Surat al-Fatiha und die Extraverse in Betracht gezogen haben; nämlich dass diese beiden durch die Rezitation des Imams erfüllt werden. Die andere Meinung aber zieht nur einen Hadith in Betracht (, indem sie nur die Rezitation der Fatiha für verpflichtend hält, und nicht die Extraverse).

Wenn andererseits die Erklärung geliefert wird, dass die Rezitation der Extraverse durch den Imam für den Folger ausreicht – wie von einigen Befürwortern hingewiesen wird –, so ist dies genau [die Erklärung], die die Hanafis auch für die Fatiha liefern.

(e) Die Verpflichtung für die Surat al-Fatiha, wie sie aus dem Hadith verstanden wird, ist nicht an den Muqtadi gerichtet, sondern vielmehr nur an den Imam und an die Person, die alleine betet. Imam Tirmidhi hat mit einer zuverlässigen Überlieferung von Jabir رضي الله عنه berichtet:

„Wer eine Rak’a verrichtet, in der er nicht die Surat al-Fatiha rezitiert hat, so ist es so, als hätte er sie gar nicht verrichtet, es sei denn er war [betend] hinter dem Imam.“

(Sunan al-Tirmidhi)

Dies beweist klar, dass der Befehl im obigen Hadith nicht für den Folger gilt. Ferner erwähnt Imam Tirmidhi den Kommentar von Imam Ahmad zu der obigen Aussage:

„Dieser (Jabir رضي الله عنه) ist ein Gefährte vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم, der die Aussage des Gesandten „Es gibt kein Gebet für denjenigen, der nicht die Surat al-Fatiha rezitiert“ auf die Weise interpretiert hat, dass dies sich nur auf den Fall bezieht, wenn eine Person alleine für sich betet.“

(I’la’ al-sunan 4:75)

Wir fragen: Wer kann die Bedeutung eines Hadiths besser erklären, als ein nahe stehender Gefährte des Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم?

2. Ubada ibn al-Samit رضي الله عنه überliefert:

Wir verrichteten das Morgengebet hinter dem Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم. Er begann zu rezitieren, doch bereitete dies ihm Schwierigkeiten. Am Ende sagte er: „Vielleicht rezitiert ihr hinter dem Imam?“ Wir antworteten: „Ja, oh Gesandter Allahs.“ So sagte er: „Rezitiert nichts außer der Surat al-Fatiha, denn es gibt kein Gebet für denjenigen, der sie nicht rezitiert.“

Imam Abu Dawud, Tirmidhi und Nasa’i haben ähnliche Berichte überliefert in ihren Sunans.

Eine Überlieferung im Sunan Abi Dawud sagt aus:

Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم rief aus: „Ich fragte mich, wieso die Worte des Qur’an von meiner Zunge genommen werden. Rezitiert keinen Teil des Qur’an, während ich laut rezitiere, außer der Surat al-Fatiha.“

(Mishkat al-Masabih 1:81 aus Sunan Abi Dawud, al-Tirmidhi, al-Nasa’i)

In einer anderen Überlieferung bei Sunan al-Tirmidhi berichtet Ubada ibn al-Samit رضي الله عنه:

„Der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم verrichtete das Morgengebet, verspürte jedoch Schwierigkeiten beim Rezitieren. So merke er nach Beendigung an: „Ich habe bemerkt, dass ihr hinter dem Imam rezitiert!“ Wir sagten: „Ja, bei Allah.“ So wies er an: „Rezitiert nichts außer dem Umm al-Qur’an [Surat al-Fatiha], denn es gibt kein Gebet für denjenigen, der sie nicht rezitiert.“

Der scheinbare Wortlaut der obigen Überlieferung in ihren unterschiedlichen Versionen deutet an, dass ein Muqtadi dazu verpflichtet ist, die Surat al-Fatiha zu rezitieren. Die Gelehrten haben einige Gründe genannt, warum dieser Hadith nicht wörtlich in seinem Wortlaut angenommen werden kann. Sie haben ihn entweder im Lichte der oben erwähnten Hadithe interpretiert oder haben ihn komplett aufgrund seiner Schwäche abgelehnt. Einige dieser Interpretationen sind unten dargestellt:

(a) Erstens ist in der Überlieferungskette [Isnad] des Hadiths Muhammad ibn Ishaq vorhanden. Obwohl ihn einige als einen vertrauenswürdigen Überlieferer bezeichneten, haben ihn die meisten Hadithgelehrten mit sehr harten Bezeichnungen kritisiert. Sulayman al-Taymi und Hisham bezeichneten ihn als einen „abscheulichen Lügner“ [kadhdhab]. Und Imam Malik nannte ihn einen „abscheulichen Lügner unter den abscheulichen Lügnern“ [dajjalun min al-dajajila]. Ibn Zahir, Wahb ibn Khalid, Jarir ibn Abd al-Hamid, Daraqutni und andere haben ebenfalls schwere Aussagen über ihn getätigt. Deshalb wäre es absolut unfair, solch eine Überlieferung als Beweis zu akzeptieren.

(b) Zweitens ist seine Übermittlung voller Konfusion. Manchmal überliefert ihn Makhul von Muhammad ibn Rabi, manchmal von Nafi’ ibn Mahmud und manchmal von anderen. Was Nafi’ ibn Mahmud betrifft, so sagten die Hadithexperten wie Ibn Abd al-Barr, Tahawi und Ibn Qudama über ihn aus, dass er „unbekannt“ [majhul] ist. Solange es eine Vielzahl von anderen zweifelsfrei authentischen Ahadith bezüglich dieser Angelegenheit gibt, die in ihrer Übermittlung nicht fehlerhaft sind, gibt es keine Notwendigkeit solche Hadithe [wie diesen] zu verwenden, vor allem dann nicht, wenn sie den zweifelsfrei authentischen widersprechen.

(c) Drittens haben die Hadithexperten den Hadith als fehlerhaft [ma’lul] klassifiziert, da über seine Übermittlung gesagt wurde, dass sie nur Ubada ibn al-Samit [mawquf] erreicht habe, und nicht den Gesandten Allahs [marfu’].

Ibn Taymiya erklärt dies ausführlicher:

Dieser Hadith ist nach den Hadithexperten [Muhaddithin] aufgrund mehrerer Gründe fehlerhaft [mu’allal]. Imam Ahmad und andere haben ihn als schwach beurteilt. Eine Abhandlung über seine Schwäche wurde ausführlich an anderer Stelle [in diesem Buch] dargelegt, wo klar gemacht wurde, dass der absolut authentische Hadith vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم ist: „Es gibt kein Gebet ohne Umm al-Qur’an.“ Dieser Hadith wurde von Imam Bukhari und Muslim in ihren Sammlungen [Sahihayn] übermittelt, und Zuhri überliefert ihn von Ubada durch Muhammad ibn Rabi’. Was diesen Hadith betrifft, haben sich einige Überlieferer aus Sham [Levante] in seiner Übermittlung geirrt. Die Wahrheit ist, dass Ubada ibn al-Samit رضي الله عنه der Imam von Bayt al-Maqdis [Jerusalem] war, als er diesen Hadith überlieferte. Sie haben seine Überlieferung durcheinander gebracht, [da dessen Überlieferungskette] eigentlich bei ihm enden müsste [mawquf], anstatt direkt vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم überliefert worden zu sein [marfu’].

(Sunan al-Tirmidhi 1:71)

Daher ist dieser Hadith als Beweis inakzeptabel, da er kein direkter Bericht vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم ist.

(d) Viertens: Wenn wir für einen Moment den Hadith als zweifelsfrei authentisch und makellos annehmen, so zeigen selbst dann Aussagen wie „Vielleicht rezitiert ihr hinter dem Imam?“, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم nicht befohlen hatte, irgendetwas zu rezitieren, denn sonst würde er solch eine Frage nicht stellen.

3.

Abu Hurayra رضي الله عنه überliefert, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم sagte: „Wer ein Gebet verrichtet, in dem er nicht die Umm al-Qur’an rezitiert, dessen Gebet ist unvollständig und mangelhaft.“ Ein Überlieferer dieses Hadiths erkundigte sich bei Abu Hurayra رضي الله عنه: „Ich bin manchmal hinter dem Imam[, was soll ich dann tun?]“ Abu Hurayra رضي الله عنه wies an: „Rezitiere sie in deinen Gedanken [fi nafsik].“

(Majmu’ al-fatawa 23:287)

Wenn wir diese Überlieferung genauer betrachten, so werden wir feststellen, dass sie aus zwei Teilen besteht: Der erste ist der Bereich, wo der Gesandte Allahs selber die Wichtigkeit der Surat al-Fatiha betont (daher: marfu’). Und der zweite ist die Aussage von Abu Hurayra (daher mawquf), und nicht vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم. Aufgrund des zweiten Teils versuchen einige die Pflicht der Rezitation der Surat al-Fatiha auf den Muqtadi zu beziehen, indem sie es als „rezitiere es für dich selbst“ interpretieren, und nicht als „rezitiere sie in deinen Gedanken.“

Da der erste Teil dieser Überlieferung den ersten analysierten Ahadith in diesem Kapitel gleicht, kann man diese Erklärungen auch hierauf beziehen. Die Schlussfolgerung ist: „Die Rezitation des Imams ist ausreichend für den Folger.“ Daher wird die Pflicht der Rezitation der Surat al-Fatiha durch seinen Imam erfüllt.

Der zweite Teil des Hadiths wird folgendermaßen erklärt:

(a) Die Aussage von Abu Hurayra رضي الله عنه ist eine mawquf Überlieferung, und wird nicht direkt vom Gesandten Allahs überliefert. Da der zweite Teil den zweifelsfrei, authentischen und direkt vom Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم überlieferten Ahadith widerspricht [wenn man ihn so wie einige interpretiert], kann er nicht als Beweis herangezogen werden.

(b) Wie vorher erwähnt, verstehen die Hanafis die Worte „iqra’ha fi nafsik“ im Sinne von „Rezitiere es in deinem Gedanken und denke darüber nach, und äußere es nicht mit deiner Zunge.“ Wenn der Muqtadi sich auf Rezitation des Imams konzentriert, so wird er ohne Zweifel diese Anordnung erfüllen. Die Hanafis haben diese Worte nicht so interpretiert, dass der Muqtadi zur Rezitation der Surat al-Fatiha verpflichtet sei.

(c) Die Worte „iqra’ha fi nafsik“ können auch als „Rezitiere sie, wenn du das Gebet alleine verrichtest“ übersetzt werden. Der folgende Hadith, den der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم direkt von Allah überliefert [hadith qudsi], enthält den gleichen Ausdruck und unterstützt diese Übersetzung.

Allah sagt:
„Wenn der Diener Meiner gedenkt, wenn er alleine ist [fi nafsihi], so gedenke Ich ihn ebenfalls [fi nafsi]. Und wenn er Meiner in einer Versammlung gedenkt, so gedenke Ich seiner in einer Versammlung, die besser ist als seine.“

Das Gegenteil davon, in einer Versammlung mit einer Gruppe von Menschen zu sein, ist das Alleinsein. Daher bedeutet die Aussage von Abu Hurayra رضي الله عنه: „Rezitiere Surat al-Fatiha, wenn du das Gebet alleine verrichtest“, bzw. nicht wenn du in Gemeinschaft betest.

Schlussfolgerung

Nach dem Ende dieser Abhandlung kann man relativ einfach folgern, dass es eine enorme Anzahl von Beweisen für die hanafitische Meinung bezüglich der Frage gibt, ob jemand hinter dem Imam rezitieren sollte oder nicht. Das Verständnis, welches man aus den Versen des heiligen Qur’an und den vielen Ahadith erlangt, ist, dass der Muqtadi zwei Pflichten erfüllen muss: Die eine ist, zu schweigen, und die andere ist das aufmerksame Zuhören.

Aufgrund der Ahadith wird die Rezitation des Imams als ausreichend für den Folger betrachtet. Da der Qur’an ausdrücklich verbietet, irgendein Wort während der Rezitation des Qur’an auszusprechen, wird dies auch akzeptiert, und dem Muqtadi wird aufgetragen, im absoluten Schweigen zu verharren; in beiden Gebeten, sowohl leisen als auch lauten Gebeten.

Es sollten nun keine Zweifel darüber zurückbleiben, warum der Folger während des Gebets hinter dem Imam schweigen soll, sogar in einem leisen Gebet, wo er die Rezitation des Imams nicht hören kann. Es wurde erklärt, dass obiger Vers 1 zwei Befehle beinhaltet: Einer davon ist das Schweigen, was sich auf die leisen Gebete bezieht, und der andere ist das aufmerksame Zuhören, was sich auf die lauten Gebete bezieht.

Die Hanafis haben all diese Punkte berücksichtigt und eine Meinung gebildet, die alle unterschiedlichen Aspekte der Hadithe umfasst. Daher kann geschlussfolgert werden, dass ihre Meinung vermutlich die nahste zum Qur’an und der Sunnah ist.

[Auszug aus „Fiqh al-Imam – Key Proofs In Hanafi Fiqh“]

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