Gelehrte über Tasawwuf

Von verschiedenen Gelehrten

Die folgenden Aussagen von den Gelehrten der Shariah sind bezüglich der Vorzüge des Wissen und der Lehre des Tasawwuf (die Reinigung des eigenen Selbst).

Imam Abu Hanifa (85 H. – 150 H)

„Wenn es zwei Jahre nicht gäbe, wäre ich umgekommen.“, sagte er. „Zwei Jahre lang begleitete ich Sayyidina Ja’far as-Sadiq und ich erlangte das spirituelle Wissen, welches mich einen Gnostiker auf dem Weg machte.“

[Ad-Durr al-Mukhtar: Band 1, Seite 43]

Imam Malik (95 H. – 179 H.)

„Wer auch immer Rechtslehre studiert [tafaqaha] und nicht Sufismus studiert hat [tasawwaf] wird verderben; und wer auch immer Sufismus studiert und hat Rechtslehre nicht studiert wird ein Häretiker; und wer auch immer beides kombiniert wird die Wahrheit erreichen.“

[‚Ali al-Adawi: Band 2, Seite 195]

Imam Shafi’i (150 – 205 AH.)

„Ich habe die Sufi Leute begleitet und ich habe von ihnen drei Wissen erhalten: …wie man spricht; wie man Leute mit Nachsicht und einem weichen Herzen behandelt… und sie… führten mich auf den Wegen des Sufismus.“

[Kashf al-Khafa, ‚Ajluni: Band 1, Seite 341]

Imam Ahmad bin Hanbal (164 – 241 AH.)

„Oh mein Sohn, du musst mit den Leuten des Sufismus sitzen, denn sie sind wie eine Fontäne des Wissens und sie behalten die Erinnerung Allahs in ihren Herzen. Sie sind die Enthaltsamen und sie haben die stärkste Spiritualität.“

[Tanwir al-Qulub: Seite 405]

Imam Ghazzali (450 – 505 AH.)

„Ich wusste wahrlich, dass die Sufis die Strebenden auf Allah’s Weg sind, und ihr Benehmen ist das beste Benehmen, und ihr Weg ist der beste Weg, und ihre Manieren sind die geheiligsten. Sie haben ihr Herz von allem anderen als Allah gereinigt und haben sie zu Strömen fürr Flüsse, welche fliessen um Wissen über das göttliche Wesen zu erhalten, gemacht.“

[al-Munqidh: Seite 131]

Fakhr ad-Din ar-Razi (544 – 606 AH)

„Die Weise der Sufis bei der Suche nach Wissen ist es sich selbst von dem weltlichen Leben zu trennen und sie beschäftigen sich selbst ständig mit Dhikrullah, in all ihren Taten und Gewohnheiten.“

[‚Itiqadaat Furaq al-Muslimeen: Seiten 72, 73]

Imam Nawawi (620 – 676 AH.)

„Die Einzelheiten des Weges der Sufis sind… die Gegenwärtigkeit Allahs vor anderen Leuten und in Einsamkeit in seinem Herzen zu behalten; der Sunnah des Propheten صلى الله عليه وسلم zu folgen… mit dem was Allah dir gegeben hat glücklich zu sein…“

[in seinen Briefen, (Maqasid at-tawhid): Seite 20]

Ibn Taymiyya (661 – 728 AH)

„Tasawwuf beinhaltet Realitäten und Zustände der Erfahrung über welche sie in ihrer Lehre sprechen. Einiger dieser sind, dass der Sufi derjenige ist, der sich selbst reinigt von allem was ihn von der Erinnerung Allahs ablenkt und der so sehr mit dem Wissen des Herzen und dem Wissen des Verstandes gefüllt ist, dass der Wert von Gold und Steinen ihm der gleiche scheint. Und Tasawwuf bewahrt die kostbaren Bedeutungen und lässt den Ruf zu Ruhm und Selbstgefälligkeit um die Stufe der Wahrhaftigkeit zu erreichen, denn die besten Menschen nach den Propheten sind die, welche Allah auch erwähnt in dem Vers:

فَأُوْلَـئِكَ مَعَ الَّذِينَ أَنْعَمَ اللّهُ عَلَيْهِم مِّنَ النَّبِيِّينَ وَالصِّدِّيقِينَ وَالشُّهَدَاء وَالصَّالِحِينَ وَحَسُنَ أُولَـئِكَ رَفِيقًا

„(Wer Allah und dem Gesandten gehorcht,) soll unter denen sein, denen Allah Seine Huld gewährt hat, nämlich unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Blutzeugen und den Gerechten; und das sind die besten Gefährten.“ [4:69]

„…einige Leute kritisierten Sufiyya und Tasawwuf und sie sagten, sie seien Erneuerer außerhalb der Sunnah, aber die Wahrheit ist, dass sie sich in Allah’s Gehorsamkeit anstrengen [mujtahidin fi ta’at-illahi], genau wie andere von Allah’s Leuten sich in Allah’s Gehorsamkeit anstrengten. Darum findest du sie aufrgrund ihrer Bemühungen unter den Vordersten jener, die nach Nähe streben [as-saabiq ul-muqarrab bi hasab ijtihadihi]. Und einige von ihnen sind von den Leuten der rechten Hand [Ahl al-Yameen werden im Qur’an in Sura Waqi’ah erwähnt], aber langsamer in ihren Fortschritten…. Und dies ist der Ursprung des Tasawwuf. Und nach diesem Ursprung, wurde es verbreitet und [tasha’abat wa tanawa’at] hat seine Hauptlinien und seine Abzweige.

[Majmu’a Fatawa Ibn Taymiyya al-Kubra: Band 11, Buch des Tasawwuf, Seite 497]

„Die Wunder der Heiligen sind absolut wahr und richtig durch Akzeptanz aller Muslimischen Gelehrten. Und der Qur’an hat darauf an verschieden Stellen gedeutet, und der Hadith des Propheten صلى الله عليه وسلم hat es erwähnt, und wer immer die übernatürlichen Kräfte der Heiligen leugnet sind nur Leute die Ernuerer sind und ihre Folger.“ [al-Mukhtasar al-Fatawa, Seite 603] Ibn Taymiyya sagt, „Was als Wunder für einen Heiligen gilt ist dass manchmal der Heilige etwas hört, welches andere nicht hören, und sie sehen etwas was andere nicht sehen, nicht während einem schlafenden Zustand sondern in einem wachen Zustand des Sehens. Und er kann etwas wissen was andere nicht wissen können, durch Enthüllung oder Eingebung.“

[Majmu’a Fatawi Ibn Taymiyya: Band 11, Seite 314]

Ibn Khaldun (733 – 808 AH.)

„Der Weg der Sufis ist der Weg der Salaf, die folgenden Gelehrten zwischen den Sahabah und Tabi’een, derjenigen die guter Rechtleitung folgen…“

[Muqaddimat ibn al-Khaldun: Seite 328]

Tajuddin as-Subki (727 – 771 AH.)

„Möge Allah sie [die Sufis] segnen und sie grüßen und möge Allah uns mit ihnen im Paradies sein lassen. Zu viele Dinge wurden über sie gesagt und zu viele unwissende Leute haben Dinge gesagt, die mit ihnen nicht im Zusammenhang stehen. Und die Wahrheit, ist dass diese Leute die Welt gelassen haben und mit Gottesdienst beschäftigt waren. …Sie sind die Leute Allahs, dessen Flehen und Gebete Allah akzeptiert und mittels wen Allah menschliche Wesen unterstützt.“

[Mu’eed an-Na’am: Seite 190, das Kapitel namens Tasawwuf]

Jalaluddin as-Suyuti (849 – 911 AH.)

„At-Tasawwuf an sich ist das beste und ehrenhafste Wissen. Es erklärt wie die Sunnah des Propheten صلى الله عليه وسلم zu folgen und Erneuerungen beiseite zu legen.“

[Ta’yid al-Haqiqat al-‚Aliyya: Seite 57]

Ibn Qayyim (691 – 751 AH.)

„Wir können die Großartigkeit der Leute des Sufismus durch die Perspektive der ersten Generationen der Muslime, mittels dem was Sufyan ath-Thawri (d. 161 AH) – einem der grössten Imame des zweiten Jahrhunderts und einer der führenden Rechtsgelehrten – berichtet hat miterleben. Er sagte, „Wenn Abu Hisham as-Sufi (d. 115) nicht gewesen wäre, hätte ich die Taten der feinsten Form der Heuchlerei in sich selbst niemals wahrgenommen… Unter den Besten der Leute ist der Sufi is the Sufi gebildet in der Rechtslehre.“

[Manazil as-Sa’ireen]

‚Abdullah ibn Muhammad ibn ‚Abdul Wahhab (1115 – 1201 AH.)

„Mein Vater Muhammad ibn Abdul Wahhab und ich weder leugnen noch kritisieren die Lehre des Sufismus, sondern ganz im Gegenteil unterstützten wir sie, denn sie reinigt das Äußere und das Innere von den versteckten Sünden, welche sich auf das Herz und der äußerlichen Form beziehen. Auch wenn die Person äußerlich auf dem richtigen Weg sein mag, mag er innerlich auf dem falschen Weg sein. Sufismus ist notwendig um das zu korrigieren.“

[ad-Dia’at mukathaffa did ash-shaykh ibn Abdul Wahhab: Seite 85]

Ibn ‚Abidin (1198 – 1252 AH.)

„Die Verfolger dieses Sufi Weges hören nicht außer von dem göttlichen Wesen und sie lieben keinen außer Ihn. Wenn sie Ihn erinnern weinen sie und wenn sie Ihm danken sind sie fröhlich; … Möge Allah sie segnen.“

[Risa’il Ibn ‚Abidin: Seiten 172 & 173]

Muhammad ‚Abduh (1265 – 1323 AH.)

„Tasawwuf erschien in dem ersten Jahrhunder des Islam und es erhielt eine enorme Ehre. Es reinigte das Ich, begradigte das Benehmen und gab Wissen zu Leuten[, Wissen] der Weisheit und Geheimnisse der göttlichen Gegenwärtigkeit.“

[Majallat al-Muslim: 6ste Auslage 1378 H, Seite 24]

Sheikh Abul Hasan ‚Ali an-Nadawi (1331 AH b.)

„Diese Sufis leiteten Leute auf den Weg zur Einheit und Aufrichtigkeit durch das folgen der Sunnah des Propheten صلى الله عليه وسلم und ihre Sünden zu bereuen und aller Ungehorsamkeit Allah ‚Azza wa Jalls fern zu bleiben. Ihre Führer ermutigten sie sich auf den Weg zu der perfekten Liebe zu Allah ‚Azza wa Jall zu bewegen.“

„…In Kalkutta Indien, sind täglich 1000 Leute dem Sufismus beigetreten.“

„…durch den Einfluss dieser Sufi Leute fanden Tausende und Hundert Tausende Leute in Indien ihren Herrn und erreichteten den Idealzustand durch die Islamische Religion.“

[Muslims in India: Seiten 140-146]

Abul ‚Ala Maududi (1321 – 1399 AH.)

„Sufismus ist eine Realität, wessens Zeichen die Liebe Allahs und die Liebe des Propheten صلى الله عليه وسلم sind, bei welcher man sich von irgendetwas außer ihnen entfernt und davon zunichte wird, und es ist zu wissen wie man den Fußstapfen des Propheten صلى الله عليه وسلم folgt. …Tasawwuf sucht nach der Aufrichtigkeit im Herzen und der Reinheit in der Absicht und der Vertrauenswürdigkeit in Gehorsamkeit in der Tat einer Person.“

Das Heilige Gesetz und Sufismus: „Sufismus und Shariah: Was ist das Gleichnis der beiden? Sie sind wie der Körper und die Seele. Der Körper ist das äußerliche Wissen, das Heilige Gesetz, und die Seele ist das innere Wissen.“

[Mabadi‘ al-Islam: Seite 17]

10 Gedanken zu „Gelehrte über Tasawwuf

      • Leider kann ich die Bücher bzw.die Quellen nicht finden.Brauche dringend adressen für diese Quellen.Zu zeit werde ich von Tasawwuf hasser und gegner Aterkiert,und ich kann mich nicht wehren.Bitte um Allahs C.C. Namen wen diese Quellen Vorhanden sind woher hast du sie genommen? Bitte adressen angeben.Danke im Vorraus.Ömer Engin

  1. Ich hoffe, mein Kommentar ist angekommen, ich hatte um Quellen zum Tasawwuf gebeten, aber das Bild war so schnell weg. Wenn Sie meinen Kommentar nicht bekommen haben, bitte ich um Nachricht. Vielen Dank.
    Wolfgang Auer

  2. Pingback: Existenzspuren – Die Liebe der Sufis – Über eine Khutba in der Erfurter Moschee

  3. Esselamun Aleykum ve rahmetullahi ve beraqatuhu. Fühle selbst. Tränen zu Allah sind die schönsten. Und lass die hasserfüllten Menschen untergehen sie werden immer hassen. Wir solten den bewussten und den unbewussten shirk hassen. Amin.

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