Tarawih: Anzahl der Rak’ah

Von Mufti Ahmed Abd al-Hasib Tanwir Qasmi

Manche Leute denken dass Tarawih nur aus acht Rak’ah besteht. Dies ist nicht korrekt. Der einstimmigen Meinung aller Imame zufolge besteht Tarawih aus 20 Rak’ah. Obwohl keiner der Imame mit weniger als 20 Rak’ah übereinstimmte, vertritt Imam Malik die Ansicht von 32 Rak’ah. Dies bedeutet das dem Konsensus aller Imame zufolge niemand mit weniger als 20 Rak’ah übereinstimmte.

Außerdem können wir von Ibn Abbas‘ رضي الله عنه Bericht erfahren, dass er Tarawih zwei oder drei Nächte lang [als Imam] anführte, wobei er 20 Rak’ah verrichtete. Die Gefährten des heiligen Propheten صلى الله عليه وسلم lebten gemäß seiner Aussage بلغوا عنى و لو آية und offenbarten sich als exzellente, nachahmenswerte Vorbilder. Sie hatten nicht nur die Taten des heiligen Propheten صلى الله عليه وسلم aufgezeichnet, sondern schritten auch zur Nachahmung seiner Taten voran. Sie gewährten uns eine große Gunst uns mit wertvollen Überlieferungen zu versorgen, die die Quelle der Rechtleitung (für uns alle) bis zum Weltuntergang sein werden.

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Toleranz und Koexistenz mit nicht-Muslimen im Islam

Von Sheikh Shaukat Ali Qasmi Bastawi1

Al-Islam

Heute wird die Sage und Lüge verbreitet, dass Islam und seine Anhänger keine Toleranz gegenüber Leuten anderen Glaubens haben. Dies ist eine beirrende und grundlose Propaganda. Dies ist Teil der geplanten Weltverschwörungen um den Islam und die Muslime schlecht zu machen und zu schmähen.

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Taqlid & die Fälschung von Islamischer Geschichte

Von Mufti Muhammed Sajjad

Taqlid bedeutet den Rechtssprüchen eines Gelehrten ohne sich das Wissen über die ausführlichen Beweise dieser Meinungen anzueignen zu folgen. Eine Person ist gezwungen dies zu tun, da er nicht im Stande ist die Beweise zu begreifen um sich seine eigene Meinung über irgendeine detailreiche Angelegenheit des Deens zu bilden. Dieses Verlassen auf eine Gruppen von hochqualifizierten Individuen kann man in jedem Aspekt des menschlichen Lebens sehen: Von dem Moment, an dem wir einen Anbau an unser Haus bauen wollen, bis zu dem, an dem wir uns selber behandeln möchten, verweisen wir bedingungslos auf die Experten. Der Kranke versucht nie sich selber zu diagnostizieren, ganz zu schweigen davon sich nach seinem eigenen Wissen die Routine der Medizin, die er nehmen muss, zu verordnen. Sondern er sitzt in bescheidener Weise und akzeptiert alles was der Doktor ihm sagt und ihm verordnet. Es scheint als sei allein der Islam als solch etwas herausgesucht wurden, dass jede Person nicht nur seine geistige Fähigkeiten (wie mangelhaft sie auch sind) um seine detailreichen Lehren zu bestimmen ausüben darf, sondern vielmehr wird es als seine Pflicht erklärt.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Taqlid ganz vom Anfang des Islams existierte, denn das ist die normative Vorgehensweise fürs Lernen. Die Gefährten und die Nachfolger (Tabi’in) anderer Gefährten waren gezwungen Taqlid ihrer Älteren zu machen. Diejenigen der Gefährten und Nachfolger, die keine Gelehrten waren, nahmen den Deen einfach von denen, die Gelehrte waren. Die Grundlage für ihr Tun von Taqlid, abgesehen von dem oben aufgeführten offensichtlichen Grund, waren die Beweise, die es für sie zu einer Pflicht gemacht hatte. Allah Subhanahu wa Ta’ala sagte im Heiligen Qur’an:

فَاسْأَلُواْ أَهْلَ الذِّكْرِ إِن كُنتُمْ لاَ تَعْلَمُونَ

„Fragt die Leute der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst.“ [21:7]

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