Eid al-Fitr (Ramazan Bayram)

Von Sheikh Muhammad Saleem Dhorat

Die Nacht von Eid

Die Nächte von beiden Eid werden in Ahadith zu den großartigen und heiligen Nächte des Muslimischen Kalendars gezählt. Während der Nächte von Eid wach zu bleiben und ‚Ibadaah zu verrichten ist eine Quelle riesiger Vorzüge und Belohnungen.

[1] Abu ‚Umarah رضي الله عنه berichtet, dass Rasulullah صلى الله عليه وسلم sagte: „Wer in den Nächten der beiden Eid in Hoffnung auf gewaltigen Lohn (von Allah Ta’ala) aufbleibt und ‚Ibadaah verrichtet, dessen Herz wird an dem Tag (d.h. Qiyamah), an welchem alle Herzen tot sein werden, nicht sterben.“

[Targhib]

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Die Vorzüge des Fastens im Sommer

Von Hafiz Ibn Rajab al-Hanbali

Zu den Handlungen der ’Ibaadah [des Gottesdienstes], deren Belohnung in der Hitze vervielfacht werden, gehört auch das Fasten und das ist aufgrund des Durstes, den man in der Mittagshitze erlebt.

Deshalb drückte Muadh ibn Jabal رضي الله عنه sein Bedauern auf seinem Sterbebett darüber aus, dass er nicht mehr diesen Mittagsdurst erleben würde, wie es auch andere frühere Muslime taten.

Es wird berichtet, dass Abu Bakr رضي الله عنه im Sommer zu fasten pflegte und im Winter nicht. Und ’Umar رضي الله عنه riet seinem Sohn ’Abdullah رضي الله عنه auf dem Sterbebett: „Versuche die Eigenschaften des Glaubens zu erlangen.“, und die erste, die er erwähnte, war das Fasten in der starken Sommerhitze.

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Vorteile der Sunan ‘Aadiyah

Von Imam Abu Hamid al-Ghazali

Da das wahre Glück nur darin liegt mit allen Bewegungen und Handlungen Rasulullah صلى الله عليه وسلم zu folgen, sollte man wissen, dass Rasulullah صلى الله عليه وسلم alle seine Taten zweier Arten sind.

  • Gottesdienste [‚Ibadaat]: Wie zum Beispiel Gebet, Fasten, Zakah, Hajj etc.
  • Gewohnheiten [‚Aadaat]: Wie zum Beispiel Essen, Trinken, Schlafen, Stehen, Sitzen etc.

Für Muslime ist es unentbehrlich in beiden Arten der Handlungen Rasulullah صلى الله عليه وسلم nachzuahmen, denn in dem Vers, in welchem Allah Ta’ala Rasulullah صلى الله عليه وسلم seine Ittiba‘ befohlen hat, wurde keine Beschränkung gesetzt – sondern es wurde gesagt:

وَمَا آتَاكُمُ الرَّسُولُ فَخُذُوهُ وَمَا نَهَاكُمْ عَنْهُ فَانتَهُوا

„Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es: und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen.“ [59:7]

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